5. Haktptst. Z. Abs. Von den Colonlett der Holländer kn Indien. 4 Z k
Handel mit den Gewürznelken lediglich in ihre Hände. Daher heissen auch die molucki--lchen Inseln die Goldgrube der Compagnie; und das sind sie auch, wenn wir beden-den, was sie für Vortheile daraus gezogen, und wie wenig sie zu befürchten haben, daßl>c jemals erschöpfet werden möchten a). Um nun den Leser davon zu überzeugen, sodürfen wir nur bemerken, daß ein Pfund Muscatennüsse, oder Gewürznelken der Com-pagnie nicht viel höher als einen halben Penny zu stehen komt; und es weis jcderman,
An welchen Preis sie in Europa verkaufet werden. Die Insel Amboyna ist derMittelpunkt dieses einträglichen Handels; damit aber die Compagnie sich desselben de-sto mehr versichern möge, so last sie alle Nelkenbäume auf den benachbarten Inselnausgrabcn und verderben; und wenn zuweilen die Erndte zu Amboyna alzureich-iich ist, so wird ein Theil derselben gleichfals verbrant. Wenig Tage nachher, wennFrucht von Baum ist abgelesen worden, werden die Gewürznelken eingesamlet undaufHorden vor dem Feuer getrocknet, wodurch sie die schöne rothe Farbe verlieren, diesie von Natur haben, und dagegen eine dunkle Purpur- oder vielmehr schwarze Farbe an-nehmen ; welches vielleicht daher rühret, weil sie mit Wasser besprenget werden. Mangibt vor, daß diese Besprengung nöthig sey, damit der Wurm nicht in die Frucht kom-kie. Allein es kan noch eine bessere Ursache angegeben werden, nemlich, weil dadurchdie Gewürznelken mehr ins Gewicht fallen r).
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Es ist sehr schwer, wenn man auch gleich den grösten Fleis entwendet, und Nachrichtdie besten Geschichten, die nur hievon vorhanden sind, mit einander vergleichet, mit von, käsigender erforderlichen Gewisheit und Bestimmung davon zu handeln, weil diese Berichte sewürzmkeinander öfters widersprechen, und es so was leichtes nicht ist, zu entdecken auf welcher
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q) Argenfol», Neuhof, Schauten, Hamittan, Du Bois. r) Dr. Gare,'» blemoirssj
I.'Lxpsäirion äs tiois Vsiü-su:- cv!». L. p. 14;. 14s. 147.
Asse drey Inseln, Grna, -Honrmoa und Nie fünfMeilen lang'und anderthalb Meilen Sreis^usig-Laonr werden zusammen Uliaßecn ge- ist, welches der südliche Theil der Insel ist. Auf"
^»ner, welches ehedem von französischen Schrift- diesem Theil lieget das Fort Victoria , welchesA'llrn aus Versehen zum Namen einer besondern die Residenz des Gouverneurs und seines Raths^ssel gewachst worden. Zu Amboyna und nur ist, der aus fnnfzehcn holländischen Herren oderss diese« drey Znseln werden jctzo noch die Gewürz- Kaufleuten bestehet Die Vestung ist viereckig^s Een gebauet, dahingegen sie sonst aus allen die- angeleget, die Wälle sind mit sechzig metallenenA Inseln, sonderlich aber zu Lernn, wuchsen. Kanonen besehet, und die Garnison bestehet or«-p^sse Inseln bereiset der Gouverneur zu Am- deutlich aus sechshundert Mann zr). Die An-k^na jährlich einmal, um nachzusehen, ob auch zahl der Einwohner vcn Amboyna wird auf 70-Befehl der Compagnie nachgelebet, und kein bis 8 0000 gerechnet, worunter nur sehr wenig^ürznelkenba» gestattet werde z 1). Die Zn- Holländer sind; daher müssen sie beständig anf!? Amboyna wird in zween Theile, nemlich in ihrer Hut seyn , und eine hinlängliche AnzahlKleinere und grössere Halbinsel abgetheilet. Die Truppen in ihren Forts unterhalten , sonderlichM heisst Hiron, hat zwölf Motten in der Län- in den, von Ariödlebnrg,, weiches auf dem? Und dritrehalb in der Breite. Auf dieser ha- Isthmus lieget, der diese Halbinseln verbindet z z).
^ die -Holländer nicht weniger als fünf Forts, Sie haben auch Nedvriten und Besatzungen aufvielmehr starke und mit Kanonen besetzte Re- allen andern zu diesem Gouvernement- gehörigen,
Die andere Hälfte heiffet Leytimor, Znseln.
z>) r.'Lx,ieS;vva ä- rrv« VM--UX vol. 2. p. 17. v-ÄlEir- üs Qnnmsrre vol. 2. cuk. 82?. KilloiZVäes Nläeü. Z2h Dr. Garcin kl-moires. bremvnxs sU je Lvuunere»
ch» MUAiiüvis x. i§z, l)iAvü»ne äs ^vmmeree vok.r. evl, W7.