Band 
Sechs und zwanzigster Theil.
Seite
442
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442 xm. Buch. Historie der ostmdischen Handlungsgeselschaften.

wird sehr pünctlich gehalten; und damit die Compagnie hierin recht sicher gehen möge-st haben sie drey starke Forte, nemlich Orange, Holland, und wühelmsiadt , mitguten Garnisonen auf der Insel Ternate, und noch acht bis neun andere auf denübrigen Inseln angeleget, wo sie eine Art Leinwand von der Küste Gmnea vertreiben,daraus sie ihr Geld, wenigstens guten Theils, wo nicht ganz wieder bekommen, undgegen andere geringe Waaren nehmen sie Reis und Schildkrötenschalen an, als welche»nun alle die Waaren sind, die auf den moluckischen Inseln angetroffen werden c) 8).

H- 2Zl.

Gouverne- Das sechste Gouvernement, so die Compagnie in Ostindien besitzet, ist das aus

mein der Hol, dem Vorgebirge der guten Hoffnung. Der Gouverneur ist allezeit einer von dendmiVorqebir'Staatsrachen vvnIndren, und hat einen Rath zur Seite, der ihm in der Verwai-se der guten tung der Regierungsgeschäfte beistehet; wie die übrigen Gouverneure haben.

Hofnung. Vorgebirge lieget an der Küste der Laffren und ist die äusserste südliche Spitze des de-ssen Landes von Afrrca, und es wurde im Jahr - 65 z den Portugiesen von den Hs^Ländern weggenommen. Es wird mit allem Rechte für einen der wichtigsten PlWgehalten, die nur in den Händen der Compagnie sind, ob wol gewis ist, das; der Vor-theil, den sie davon ziehen, lange nicht so gros ist, als den sie von einigen InselnIndien haben; und ehedem war der Zustand so schlecht, 'daß die Einkünfte noch langenicht den Aufwand ersetzten d). Indes würde es ihnen nicht möglich seyn, ihren H^del nach Ostindien zu treiben, wenn sie diesen Platz nicht hätten, weil sie am Capo,und zwar nur allein am Capo, frisches Wasser und andere Erfrischungen, sowol auf i^rer Hinreise als auf ihrer Heimreise, einnehmen können, die ihnen unumgänglichnöthig sind, sonderlich für solche Personen, die den Scorbut haben, und die fast all-zeit von den hier anzutreffenden Mitteln genesen. Es ist auf dein Capo ein solcher Ll^berflus an Lebensmitteln, daß, ohnerachtct die auslaufenden und zurückgehendenfe fast aller Nationen jährlich grosse Ladungen einnehmen, dennoch nie ein Mangelssondern alle Schiffe das, was sie bedürfen, um einen billigen Preis erhaltennen. Damit man sich aber von der Wichtigkeit dieses Platzes einen richtigen Begl»mache, so wird nicht undienlich seyn zu bemerken, daß in Jahr und Tag von denLändern allein wenigstens vierzig Schiffe nach Indien gesendet werden, auf wE

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k) blemoires iur Is Onmmerce <les Uoügnüms p, ,yz d) P. Lslbeir valcriprio»

Lap <ie Lou Llperanze rom. >. p. ,7. r,. zz.

rcn angetroffen werden, als ob die Freibrief ^Ternate und Tr'vore zuweilen nach

F) Bey aller angewendeten Mühe und Kosten,die zur Unterhaltung so vieler Garnisonen erfor-dert werden, ist es dennoch sehr zweifelhaft, obdie holländische Compagnie im Stande seyn wür-be , ihr Monopolium zu erhalten, wenn diese

nea gereiset, wo sie gegen kleine Scückgen

Eisc"'

Spiegel und andere Kleinigkeiten, vortt'ck^

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Museatennüsse, Blumen und Gewürznelke»,

Meere auch von andern Schiffen ausser den ihri- radis'wqel und^^ldsi^^^^ümmen7 we!chss^gen besuchet würden; welches auch die wahre Ur- rrumm aus-',

fache zu seyn scheinet, warum sie sogar nicht ge-statten wollen, daß auch holländische Schiffe in ih-re Hafen einlaufen dürfen, ohne einen Pas von

Baravia zu haben. Um nun dieses zu verste-hen, so ist nöthig zu bemerken, daß einige Spu-

nach Gilolo bringen, wo sie alles, bis ^beiden letzten Waaren, an die Lhinesee » ,dein, welche entweder mit Erlaubnis ^ ^, 1 -Länder, oder verstolner Weise, einen gr»w"

del zwischen diesen Inseln treiben 4^)-

Müoire c!e 1a Longuere äes Isles M'Iuques kam.p. Hamilton ^crouut

InUics vol. 1. p. iqr. i-jz. L'Lxp-lÜrivu äs crols Vülleaux vul. r. p. iq. >;. 16.

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