5. Hanptsi. z.Abs. Von den Colomen der HMnder in Indien. 479
uichk deswegen in Indien niederlassen, um Beobachtungen in der Naturgesthichte zuwichen, sondern sich was zu erwerben; daß sie die Beschwerlichkeiten übernehmen, umduftig einmal mit mehrerer Gemächlichkeit zu leben; und daß die Schiffahrt auf demspanischen Meere gemeiniglich so gefährlich ich, daß man nicht anders denken kan, alsD auch gemeine Seeleute ihre Rechnung dabey ausserordentlich gut finden. Aus die«M Bewegungsursachen haben sie nun ihr Commercium in Japan folgendergestalt ein«Zer-chcot. Es werden für dreimalhunderttausend Taels Waaren auf der CompagnieRechnung übcrfendet; die übrigen achtzigtaufend aber sind zum Privathandel, nach fol-gendem Verhältnis vertheilet. Vierzigtausend Taels auf Rechnung des Generalgouver«Ucurs und Raths zu Baravia; zehentaufend auf Rechnung des Obersten, der am Bordder Flotte mit dahin gehet; achttausend auf Rechnung des Obersten, der wieder mitzurücke gehet, und zwanzigtausimd auf Rechnung der Officiere und Matrosen; so, daßjeglicher Capitain eilfhunvert, und jeglicher Matrose zwanzig Taels auf seine Rechnungdekvmt. Hat einer von diesen Leuten nicht so viel Geld, daß er seinen Beitrag zurSchifsladung geben kan, sofft ihm erlaubet, sein Recht an solche abzutreten, die rei-st)» sind, als er. Auf die Weise ist jedermcm bey diesem Theil der Handlung, dabey ergebraucht wird, inreressirt, und er findet feinen besondern Vortheil in der pünktlichenBeobachtung seiner Pflicht h). So bald der Verkauf ihrer Güther auf ihrer Factoreygeschehen und der Wind zur Rückreise günstig wird, so bekommen sie ihre Kanonen, kleinBewehr, Anker, Tau-und Segelwerk wieder, und es wird ihnen angedeutet, unverzüg-lich abzureisen; welches sie such ohne Widerrede thun müssen. Auf ihrer Heimreise be-ehren sie gegen das Ende des Monats December die Insel Polrimon wieder, wo ehedem^ies Gold an Bord eines Schiffes gebracht wurde, welches unmittelbar nach BacavMigelte, dahingegen die übrigen nach Malaccs die Reise fortsetzten, wo sie ein SortimentD Güthern für verschiedene Handelsplätze in Indren einnahmen; jeßo aber gehen dieschiffe gerade nach Baravia. Man gestehet zu, daß das Commercium nach Japanicho lange nicht mehr dasjenige sey, was es sonst gewesen, und es ist nicht weniger^ahr, daß sie dabey öfters grossen Verlust erlitten. Bey den! allen aber bleibet esnoch ein gar ansehnlicher Handel, dsr nach der zuverlässigsten Rechnung der Com«^gnie jährlich auf fünf Millionen Gulden oder eine halbe Million Sterling einbringt,die andern grossen Vortheile, die aus der Vertreibung der aus Japan mikgcbrach-^ Effecten durch ganz Indren entstehet und sich leichtlich eben so hoch belaufen mag.^zu nms noch gerechnet werden, der Prosit, der in Europa aus den Waaren ent-fett , die gegen die aus Japan mitgebrachten Waaren umgesetzet werden. WobeyD uns noch erinnern müssen, daß die Holländer die Absicht noch garnicht fahrenDn, ihre vorigen Privilegia wieder zu erhalten, und zwar mit Ausschliessung der't-YMeser, wenn es anders in ihrem Vermögen ist ') ^).
§. 275.
h) Dr. Garem rch-:mk>ir-s. i) OMon-irs Z- Oomm-rce, rom 2. cül.895. !i;6. I'anixon
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E Eiir Sa.riftsteller, de» wir öfters anqefnhr mehr, als nach der angesetzten Proportion gerdDben, versichert uns, daß der Privathandel, schehe» solle. Zum Erweis dessen führet er an,öfters ^ Compagnie in Japan' erlaubet wird, daß im Jahr iS«;, als dir mrückgchrndcn Schift
^ öanz erstaunliche Summen abwerfe, weil fe von Japan zu Bakavig angekommen, einer,
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