6zg Dritte Abtheilung, vierter Abschnitt.
die Sterne von der Seite oder der Flache nach sehen *. Indem ganzen Weltsystem sind also, nach dieser Erklärung, alleSonnen mit ihren Planetenspharcn nicht kugelähnlich, son-dern in einer kreisförmigen Fläche gestellt, welche in derMitte eine größere Breite, oder überhaupt eine abgeplattetelinsenförmige Figur hat. Mitten unter diesen gesummtenSystemen und Stcrnenhecren der Milchstraße glänzt auchunsere Sonne als ein Stern, daher werden alle Sterne,die wir senkrechter oder längst der größten Fläche derselbennach allen Seiten hinaus sehen, unsere sogenannte Milch-straße ausmachen, die übrigen scitwärtssiehenden aber amganzen Himmel zerstreut erscheinen. Wir liegen ferner mitunserm Sonnensystem etwas seitwärts ausser der Fläche desgrötztcn Kreises dieses allgemeinen Fixsternen- oder Milch«straßcmSystems, weil die scheinbare Figur der Milchstraßedein Hummel nicht völlig ein größter Circul der Sphäre ist,und endlich scheinen wir nicht in der Mitte, sondern nachdem Rande derselben hinaus, vermuthlich demjenigen Theilnäher zu seyn, wo wir den Adler rc. sehen, als der Gegendbeym QtiOH, weil die Milchstraße in jener Gegend vielbreiter und heller, auch die Sterne zerstreuter erscheinen, alsin der letztem. Aus dem bisherigen erhellet noch, daß nachunserer Voraussetzung, alle Systeme der Fixsterne auf eineähnliche Art auf der Milchstraße eine Beziehung haben, wiedie Planeten unsers Sonnensystems auf den Thierkrcis **.
Diese
") Eben so, wie wir in einem Walde die i» langen Reihen hinter ein«ander stehenden Baume gedrängter sehen, als diejenigen, welchewir zur Seile neben uns habe».
** Der berühmte Herr Pros Lambrrr hat in seinen vvrtteflichenLosinologischen Briefen über die Einrichtung des rvelc«
baue»