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1 (1867) Der Produktionsprocess des Kapitals / Karl Marx ; herausgegeben von Friedrich Engels
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Produkte haben mein - Werth in den Händen des C'onsuinenten als in denHänden des Producenten und er muss daher wörtlich (strietly) als Pro-duktionsakt betrachtet werden 23 ).“ Aber man zahlt die Waaren nichtdoppelt, das einemal ihren Gebrauchswerth und das andremal ihren Tauschwerth. Und wenn der Gebrauchswerth der YVaare dem Käufer nützlicherals dem Verkäufer, ist ihre Geldform dem Verkäufer nützlicher als demKäufer. Würde er sie sonst verkaufen ? Und so könnte ebensowohl ge-sagt werden, dass der Käufer wörtlich (strietly) einen „Produktionsakt“vollbringt, indem er z. B. die Strümpfe des Kaufmanns in Geld ver-wandelt.

Werden Waaren oder Waaren und Geld von gleichem Tauschwerth,also Ae q ui valente ausgetauscht, so zieht offenbar keiner mehr Werthaus der Cirkulation heraus als er in sie hineinwirft. Es findet dann keineBildung von Mehrwerth Statt. In seiner reinen Form aber bedingt derCirkulationsprozess der Waaren Austausch von Aequivalenten. Jedochgehn die Dinge in der Wirklichkeit nicht rein zu. Unterstellen wir daherAustausch von Nicht -Aequivalenten.

Jedenfalls steht auf dem Waarenmarkt nur YVaarenbesifzer demWaa-renbesitzer gegenüber, und die Macht, die diese Personen über einanderausüben, ist nur die Macht ihrer Waaren. Die stoffliche Verschiedenheitder Waaren ist das stoffliche Motiv des Austausehs und macht die Waareu-besitzer wechselseitig von einander abhängig, indem keiner von ihnen denGegenstand seines eignen Bedürfnisses und jeder von ihnen den Gegenstanddes Bedürfnisses der Andern in seiner Hand hält. Ausser dieser stoff-lichen Verschiedenheit ihrer Gebrauchswerthe besteht nur noch ein Unter-schied unter den Waaren, der Unterschied zwischen ihrer Naturalform undihrer verwandelten Form, zwischen YVaare und Geld. Und so unter-scheiden sich die Waarenbeaitzer nur als Verkäufer, Besitzer von Waare,und als Käufer, Besitzer von Geld.

Gesetzt nun, es sei durch irgend ein unerklärliches Privilegium dem Ver-käufer gegeben, die Waare über ihrem YVerthc zu verkaufen, zu 110,wenn sie 100 werth ist, also mit einem nominellen Preisaufschlage von10°/ 0 . Der Verkäufer kassirt also einen Mehrwerth von 10 ein. Aber

M ) S. P. New man: Elements of I’olit. Econ. Andorer andNew-York 1835, p. 85.