Band 
Erster Theil.
Seite
47
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Vorrede D. Baumgartens. 47

keit geprüft: 2) nützliche und angeneme Erleuterungen der Sprachkunde, Erdbeschrei-bung und Zeitrechnung beigefüget werden; wohin sonderlich gehört, daß die bestenund neusten Reisebeschreibungen zur Untersuchung der Lage berumter Orte und Ge-bäude des Altertums sehr Vortheilhaft gebraucht worden, Zu nicht geringer Bestäti-gung alter Geschichtschreiber, wobey auch andere bewegliche Denkmale des Alter-tums nicht Übergängen sind. Und diese Crleuterungen haben die häufigen Kartenund Kupfer verursachet, die dem Werke nicht nur zur angenemen Zierde gereichen,sondern die Verständlichkeit mancher Abhandlungen nicht wenig befördern. z) Smddie Geschichte der heiligen Schrift gar auöfürlich darin abgehandelt, und sowol man-che Erörterung schwerer Stellen, und Rettung erzälter Begebenheiten gegen die neu-sten Einwürfe der Freigeister, als auch die volstandigste Vecgleichung der vlvltftymmit der auswertigen Siftone angestellet worden (48)« 4) Kommen verschiedeneNachrichten der Naturgeschichte; ingleichen von den Gebräuchen, Künsten, Wissen--schaften, dem Feldbau, Hauswesen, der Schlffart und Kaufmanschast, beiläufig vor:die nicht nur mit allem Recht in den weiten Umfang der algemeinen Geschichte ge-hören, sondern auch zm Abwechselung und zum Vergnügen der Leser gereichen. Wo-für überdis durchgängig mit einem lebhaften und aufgeweckten Vortrage gesorgetworden: obgleich der auf die Sachen gewandte Fleis die Ausschmückung der Schreib-art überwogen, ja die gesuchte Kürze ohne Uebergehung erheblicher Nachrichten, auchanderweitige Häufung der Gedanken, öfters längere Absätze der Rede veranlasset hat;worüber die genaue Beobachtung einer kunst- und regelmäßigen Zierlichkeit des Vor-rrags zwar zuweilen unterblieben, doch aber auch dergestalt ersetzt worden, daß nichtnur die lesenswürdige Beschaffenheit der Schrift, so darauf weder allein noch haupt-sächlich beruhet, sondern auch die Annemlichkeit derselben eben nichts verloren.

Dis könte völlig hinreichen, die Nutzbarkeit dieses Werks Lesern anzupreisen,folglich auch die weitere Bckantmachung desselben durch gegenwärtige UebersetzNi'.g znrechtfertigen: wenn nicht einigen Vorwürfen noch zu begegnen wäre, die demselbenthells vorläufig, ja von manchen ohne gehabten Augenschein gemacht worden, theilsauch mit einiger Scheinbarkeit gemacht werden tönten. Es werden sich dieselbenmsgesamt ohne Nachtheil, ja zur Bestätigung des wahren Werths dieser Arbeit, anfü-ren, auch von mir mit soviel wemgerm Verdacht einiger Parteilichkeit beantworten

lassen:

(48) Da die Verfasser pricdsaux, Schuck-fords und ibardners geirrte Arbeiten vor sichgehabt und gebraucht, deren Uebersetzungen nichtunnütz gewesen: so haben sie leicht weiter gehenkönnen, und solches auch Er häufig gethan. Wieviel Erleuterungen von Schriftstellen, sonderlichder historischen Bücher heiliger Schrift, darinvorkommen, kan aus dem Auszuge der bestenenglischen Auslegungen abgenommen werden,A.W.H. iTheil.

der km Jahr 1742 herauszukommen angefangenunter der Aufschrift: 1a lailits bible on le vieux erle nouveau tellament, avee un eommentaireIitteral compoiv cie note? cboiües et tire^s cisciiver8 ^uteurs AnZIoiz. tome Premier, conte-nant le Premier livre äe Ivloiie ou 1a 6eneL,darin ein gar ansenlicher Theil von Anmerkun-gen aus dieser algemeinen Historie genommenworden.