Band 
Erster Theil.
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Vorrede D Baumgarrens. 49

fpruch auf beides, ja auf wirkliche Vorzüge in beiden, jederman fteistchen solL6 ; auchin manchen Theilen der Gelersamkeit, sonderlich bey dem letzlgen Zustande derselbenin gedachtem Lande, von vielen Teutschen mit Recht solle können behauptet wer-den. Indessen würde man in eben dieselbe Parteilichkeit fallen, die dem Ansehennach besinnen werden solte, wenn man seinem Vaterlande versuchen angemastesVorrecht beilegen, und es dadurch des Gebrauchs auslandsscher Sch^wolle: deren vorzügliche Güte nicht einmal allezeit emen Vorzug der Auzal oder Ge-schicklichkeit vor einheimischen Gelerten und Schriftstellern derselben Ar s »sondern gar häufig auf äussern Hülfsmitteln, guten Gelegenheiten und AufmuMgen gelerter Arbeiten beruhet, daran Teutschland emen grossem Mangel h ,an geschickten Leuten, obgleich auch derselben Anzahl aus eben dem Grunde eherals zunemen mus.

Die zweite Bedenklichkeit ist nicht viel wichtiger, ob sie gleich manchem sehrerheblich vorgekommen ist. Der grosse Abgang dieses Werks, nicht nur m ENgrckNO,sondern auch bey holländischen und französischen Lesern, wiederlegt dieselbe zurGnüge: und ist ein hinlänglicher Vermutungsgrund, daß sich teutsche Liebhaberder Geschichte um soviel weniger dadurch werden abschrecken lassen; je mehr von demVerleger durch den veranstalteten Vorschus für die möglichste Verminderung der ko-sten dergestalt gesorget worden, daß der angesetzte Preis weder mit der englischennoch den beiden andern Ausgaben in Vergleichung kommen kan; und je unleug-barer die Beisorge der gänzlichen Ungewisheit, oder unvermeidlichen Verzögerungvölliger Ausarbeitung dieser teutschen Übersetzung, weit weniger im Wege stehet,als sie den beiden viel zeitiger angefangenen nachtherlig seyn können- Welchegegrun-dete Vermutung auch durch den Erfolg bereits bestätiget worden, mdem sich häufi-gere Liebhaber dazu gefunden, als man vorläufig erwarten können. Wozu noch dmer-ley komt: Die Anschaffung großer Werke wird nicht nur viel leichter, sondern auchweit angenemer, wenn die Theile derselben nach und nach herauskommen, als wennsolches auf einmal geschiehet. Bey dieser Einrichtung der algemeinen Geschichte, dadre Historie eines jeden Volks und Landes besonders abgehandelt wird / kan manemen reden Theil, wenigstens diejenigen, so die gesamten Geschichte eines Volks a -handeln, gyx sfigljch als ein besonders Werk und volstandiges Buch ansehen undbrauchen (49). endlich wird man durch dergleichen aussurlichere Samsung

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, (49) Die vorhin (48) gemeldeten Veralei- geschickten Schriften Vertsw. Ja selbst man-chungen der biblischen und auswertiaen Völker- che nach der Zeitfolae mehr eingerichtete Schm-

ten und eigentliche Jahrbücher behalten ihre un-leugbare Nutzbarkeit, ob sie gleich entweder vor-e der Gr- setzlich oder zufällig unterbrochen worden^ ais

gleich nur besondere Abschnittschichte enthalten. '

berumten ^olling ^es Frjedr. Gpanheimo Kirchengeschichte, Sam.

s° gar mit desselben allen Volker, ja Basnagesnuzles xolitico-eLcleü-iüici, Geb.le

und Nouille rer ^esiuteu Ca_- x-jam de Tillen,onto sowol Kirchen - alö Kaiser-

vume ronuschcn Historie, und den geschichte.