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Vorrede der Verfasser.
^ie Geschichte sind ohne allen Zweifel der lehrreichste und nützlichste, sowol alsder ergötzlichste Theil der Gelersamkeit; absonderlich wenn sie nicht in denengen Grenzen einer besondern Zeit und Ortes eingeschrenket werden, sondern sichauf die Begebenheiten aller Zeiten und Völker erstrecken. Werke von dieserArt füren, wie Tullius bemerket, unsre Erkemnis über den weiten und verzer-renden Raum unzäliger Jahre hinaus, triumphiren über die Zeit, und ma-chen uns, wenn wir gleich in einer unermeßlichen Entfernung leben, einiger-massen zu Augenzeugen aller der Vorfalle und Begebenheiten, die so erstaunliche Veran-verungen in der Welt veranlasset haben. Vermittelst dieser Nachrichten leben wir gleich-jam zu derselbigen Zeit, da die Welt erschaffen worden, und sehen, wie sie in ihrer Kindheitregieret, wie sie durch eine Wasserflut überschwemmet und zerstöret, und wiederum bevölkertworden; wre Kvnrge und Königreiche entstanden sind, gebluhet haben und in Versal gera-ten, za durch was vor Stufen sie sich ihren endlichen Untergang und Zerstörung zugezogenhaben. Aus diesen und andern dergleichen Vorfällen, so in den Geschichten vorkommen,kan ein jeder vernünftiger Leser kluge und sichere Regeln zur Einrichtung seines Verhal-ts abnemen , beides im häuslichen und öffentlichen Leben. Allein, da die herlichenVor-, cm wichtigen Theile der Gelersamkeit erwachsen, von vielen andern hin-^wickelt worden: so »vollen wir unsere Leser mit einer ausfürlichen Vorstellungoeriewen mcht aufhalten, sondern zu demjenigen eilen, was dieses Werk, so wir jetzo demSememen Wesen vorlegen, insbesondere angehet.
Wir haben in unserm ersten Bogen (I versprochen, diesem Bande, wenn er fertigseyn wurde , eine Vorrede vorzusetzen; worinnen wir, nach einiger Nachricht von der ge-brauchten Lehrart, und den Schriftstellern, welchen wir hauptsächlich gefolgt sind, die ver-3^'^EMngen, die Münzen, Gewichte und Maassen untersuchen wollen, die beyden ^'Uwenen Völkern üblich gewesen, deren Geschichte darin würden vorgetragen wer-Dies?E besondern Nachrichten, die wir vor nützlich und nötig erachten würden,
einer rwrechen sind wir nunmehro willens zu erfüllen, und den Anfang zumachen mitUn^ Aachricht von der Lehrart, deren wir uns beflissen.
leittma eine ^ ^ für nötig erachtet, ehe wir uns in die Geschichte selbst einliessen, ;m Eirk-anmseken well d-Ä der Schöpfung der Welt, oder Hervorbringung der Erde, vor-vorgeftelletwerden w ,bE^er Schauplatz ist, worauf die Auftritte der folgenden Geschichtehaftia merkwürdigesNachdem wir in dieser vorläufigen Abhandlung, ohne etwas war-und n->!!!^^ auszulasten, die verschiedenen Meinungen der alten
den- ^^der Bildung der besessen und unbesessen Welt, angefüret ha-
uns'vom urkundlichen und ächten Geschichte der Schöpfung, die
m Moses hinterlassen worden. Die Meinungen der Weltweisen sind meistentheils
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bi-^nc.chbieMrfasserauf Abhands.nig, enthalte». Welche vorläufige Bekamnia-
chung in den folgenden Ausgaben und UebersetzungenZe ihres Vorhabens e'-'e blosse Anzet- weggeblieben.
-«oens, nebst dem Entwurf der gesamten