Vorrede der Verfasser.
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Nachdem wir die Thronfolge der Könige in Egypten, nach Masgebung der grie-chischen und lateinischen Schriften, vorgetragen: haben wir geglaubt, es möchte für ei-
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haben wir ihre Namen hingesetzt, und ihre vornemsten Thaten kürzlich angefurt, sowie sievvnden morgenlandischen Geschichtschreibern berichtet werden; dabey wir dem Leser überlas-sen zu urtheilen, was vor Glauben denselben beizumessen sey. , - . .
Zunächst nach der Geschichte der Egyprer beschreiben wir die Begebenheiten derVölker, mit welchen die Kinder Israel vor oder bey ihrer Niederlassung in dem Lande Ca-naan Krieg gefüret haben, namentlich der Moabirer, Ammonicer, Midlanuer, Edonmer,Amalekirer Canamter und Philister. Von selbigen wenden wir unszu der Geschichteder alten Syrer, Phönicier, und der Juden, vom Abraham, als dem Stifter des jüdischenVolks, bis aufdie babylonische Gefängnis. Bey dem letzten halten wir uns etwas weitläu-fig auf, indem wir eine ausfürliche Nachricht von ihren Erzvatern, von Abraham bis aufLUoses, von ih'er eApprischen Knechtschaft, Befreiung und vierzigjarigem Herumziehen mder Wüsten, von ihren Kriegen mit den Einwvnern des Landes Lanaan und den benachbar-ten Völkern; ferner, von ihrem Gottesdienst, Regierungsverfassung, Gesetzen, Gewonheiten,Gelersamkeit, Künsten, Handlung, nebst einer genauen Beschreibung des Landes der Ver-heiffungu.s. vertheilen. Wir haben auch die jüdische Zeitrechnung, von Abrahams Be-ruf bis aufdie babylonische Gefängnis, in Richtigkeit gebracht; uns daraufaber zu der Ge-
gen, da die Stadt Jerusalem verbräm / und das ganze Volk von rTebucadnezar in dieGefangenschaft weggefüret worden. Nachdem wir solchergestalt dre Geschichte der älte-sten Königreiche vorgetragen haben, bis sie von den grossen Reichen ems nach dem andernumers Joch gebracht, und Theile oder Landschaften derselben geworden : nemen ww dwGeschichte gedachter grossem Reiche vor, und beschließen diesen Band nut den Geschichtendes assyrischen Reichs, bis es von den Medern und Babyloniern erobert worden, unddes babylonischen Reichs, bis es vom Cyrus zerstöret worden. ._
Damit wir nun auch etwas von den Schriftstellern melden, denen wrr hauptsächlichm diesem Werke gefolget sind; indem wir nichts vorgebracht haben ohne unsere Verfasseranzufüren, damit der Leser zu seiner völligen Vergnügung die Quellen beliebig nachsehenkönneso ist LNoses bereinige zuverlässige Geschichtschreiber dessen, was vor der Sundflirt,und viele Jahrhunderte hernach vorgeganaen ist. Man giebt mit algemeiner Uebereinstim-mung zu, daß er der älteste Geschichtschreiber unter allen ist, die wir jetzo noch haben. Denner mag zu gleicher Zeit mit dem Inachus gelebt haben, wie Iustinus Marryr, Tercul-lianus, Julius Afticanus, Josephus, Tarianus, Clemens von Alexandrien, Porphy-rius und andere glauben; oder in die Zeit Cecrops, des ersten Königs von Athen, gehören,wie Eusebius behauptet: so ist gewis, daß seine Geschichte nicht nur vor allen andern Ge-schichtbüchem, sondern auch selbst vor den Fabeln der Griechen aufgezeichnet worden; im-massen er, nach der Ausrechnung der erstem, 6?c Jahre vor dem trojanischen Kriege, und
und CH?Än ^^/d?amen Penrareuchus bekam sindmmd durchgängig voy JudenA N) 's" angenommen werden, wenn wir unter jenen Aben-
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