Vorrede der Verfasser.
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Hermes, dem Vater des Tat, in dk innersten Behältnisse der egyptlschm Tempel beige-legt worden. Nun aber ist es unmöglich, daß der erste Hermes, der in den ersten Jahren
dieses behaupten können, so mäste es seinem ganzen Werk notwendig allen Glauben benom-men haben. Wir können uns aber nicht vorstellen, daß der gedachte Schriftsteller derglei-chen etwas solle gemeiner haben. Die von ihm angehörten Worte besagen nicht, daß er seineganze Geschichte von gedachten Pfeilern hergenommen habe; ob er gleich diese Urkundenvermutlich um deswillen angezogen haben mag, die alte Geschichte von Thorhs Zeiten da-durch zu bestätigen: und solche, oder wenigstens einige Pfeiler von grossem Altertum, dievon den Priestern dem Thorh beigelegt worden, müssen zu Manerhons Zeiten vorhandengewesen seyn; denn sonst würde er sich, absonderlich indem er an seinen Fürsten geschrieben,Mmmermehr so öffentlich darauf haben beziehen können. Das stärkste Vorurtheil wiederM Glaubwürdigkeit dieses Verfassers entstehet aus seiner Zeitrechnung. Es ist an dem,daß die Egvptcr auf ein ungememes Altertum Anspruch gemacht, und vorgegeben, gewisseUrkunden auf eine ungeheurige Lange verflossener Zeit zu haben. Dieses erhellet nicht alleinaus der alten eMpnschen Chronik, sondern auch aus den ausschweifenden Aalen von Jahren,welche ihre Priester dem Herodoms, piaco und Diodorus aufgebunden. Allein Manerhostheinet weit bescheidener gewesen zu seyn, ohnerachtct die Summe seiner zwey und dreißig> von dem Mmes bis fünfzehn Jahr vor Alexanders Zeit, ohne die Regierungen
- Halbgötter mitzurechnen, zusammen über szoo Jahre ausmacht, welches über
die Schöpfung der Welt hinausreicht; und Joseph Scaliger hat dem zufolge ihre Zeit-rechnung solchergestalt herausgebracht, daß sie, nach seiner eignen Art zurechnen, izzö Jahrehoher steiget, als die Schöpfung. Nachdem" Lambyfts die egypriscchen Urkunden wegge-furet hatte, begonten die Priester, aller warschemlichen Vermutung nach, um ihren Verlustzu ersetzen und ihr Vorgeben von dem Altertum zu erhalten, neue Nachrichten zuschreiben;worinnen sie nicht nur notwendig viele Feler begehen musten, sondern auch vieles aus ihrerergnen Erfindung zusetzten, vornemlich was die entfernten Zeiten betrift. Da nun Mane,wo aus diesen Materialien, in Ermanglung besserer, seine Geschichte zusammen getragenmus er eingut Theil Fabeln mit eingemischet haben, dergleichen es freilich in den" " aller Volker giebt; immassen es nicht zu vermuten stehet, daß ein Volk eher, als^"herte nach seinem Ursprünge, solte haben anfangen können Nachrichten aufzu-m ° b ist demnach unbillig, die ganze Schuld der Unordnung und Ungewisheit, dieGeschichte finden, auf des Manecho Rechnung zu schreiben. Er^ treulich aus den Urkunden, die er hatte; und wir haben so wenige
denen Vechessem de<?L"V wir noch haben, ist von den Abschreibern und vorgege-
verstümmelt worden, daß sie kaum noch einige Aen-- ^ Geschichtschreiber behalten haben. Verschiedene
E.^?^)eil, als Plurarch,porphyrius,Eule^^^hab nchnalvemenVafasser ^ auf dessen Glaubwürdigkeit man sich veüassenkön-seiuE.^ merkwürdige Ueberbleibsel, so Jo»ephus aus demselben abgeschrieben hat, ehe^ ^^^orbcn worden, sth/mct diese gute Areinung zu bestätigen, indem es das glaub-^urdlgste und zuverlaßtgfte Stuck aus der maischen Geschichte von so grossem AltertumKd«wlrn°chhab-^ Mdiegr-jh.d«««itze, ^«ird^WLSd«'.S!.4N.' smau abgesast, und verknüpfet die egypriichen und griechijchen Geschichte; indem