Band 
Erster Theil.
Seite
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Vorrede der Verfasser.

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er von dem babylonischen Thurm, und der Verwirrung der Sprachen ganz ubereinstim-mig mit der Nachricht, die wir davon in der heiligen Schrift haben. Diese Stücke hakScaliger in seinem Buch rt- mit gelerten Anmerkllngen erleutert.

Einige verwechseln diesen Abydenus.mit dem Paläphams, der von seiner GeburtsstadtAbydusauch Abydenus heist. Paläpharus lebte zu gleicher Zeit mit Alexander, warem geliebter Schüler des Aristoteles, und schrieb die Geschichte von Cypern, Delus undArabien (y.

Erarosthenes, der Lyrenäer, war ein Man von alisnemender Gelersamkeit, Aufse-her der berümten Büchersamlung zu Alexandrien, und stunde bey prolemäus Evergeresin besondern Gnaden, auf dessen Befel er die Geschichte der chebanisthen Könige von E«gypren geschrieben; deren Verzeichnis von den Gelerten sehr wohl aufgenommen worden,nicht nur als ein Ecganzungsstück zum Manerho, der diese Regierungsfolge ganz ausge-lassen, sondern auch als ein gewisser Bestimmungsgrund zur Fortsetzung der egyprischenZeitrechnung. Sein Ansehen ist von verschiedenen Schriftstellern des Manerho seinem vor-gezogen worden, rveil er kein Egypcer gewesen, und sein Verzeichnis aus den heiligen Ur-kunden zu Theben genommen, oder von den dortigen heiligen Schreibern empfangen hat.Nebst den egyprischen Namen der Könige hat er ihre Auslegung auf griechisch dabey ge-setzt; welche, nach dem Geständnis derer, so der coprisichen Sprache kundig sind, in einigenNamen richtig ist, verschiedene derselben aber sind verdorben und unverständlich. DieserVerfasser hat eine grosse Anzal Bücher geschrieben, deren Verzeichnis man beim Ladri,eins, Galeus, Voßius u. a. m. nachsehen kan. Allein, die einige Schrift, so man j'etzo nochganz hat, ist seine Beschreibung und fabelhafte Nachricht von den Sternen. Er grämte sichzu tode über die Verdunkelung seines Gesichts im zehnten oder zwölften Jahr ptolemausEpiphanes, hundert sechs und neunzig Jahre vor Christi Geburt ('").

In der Geschichte von Egypren sind wir, nebst dem Manerho, vornemlich demHerodorus und Diodorus Giculus gefolget.

Herodoms, oder wie ihn andere nennen, Erodoms, ist der älteste Schriftstellerunter den Griechen, deren Werke auf uns gekommen sind. Wegen seines GeburtsortsAder kein Zweifel stat, indem er im Anfang seiner Geschichte beides seinen Namen und Va-wrland angezeiget hat: Dis ist, spricht er, das Buch Herodoms von Halicarnassns.7-murtecmch den Zunamen des Thuriers, weil er eine Colonie begleitete, die von Arhenaubgezchicht wurde, sich zu Thorium, einer Stadt von Grosgriechenland an dem tarcnri«

Meerbusen, niederzulassen. Dieses begab sich im dritten Jahre der drey und acht-zigsten evlympiade, da Callimachus das Stadtregiment verwaltete. Hier schrieb er,wenn mr oem plmius Glauben beimessen ^), seine Geschichte, da er vierzig Jahr alt war,»m ersten ^ayr ver und achtzigsten Olympiade, dreihundert und zehn Jahre nach Er-oauung oer ^aor Lxom, und vierhundert vier und vierzig Jahre vor Christi Geburt.

Bevor

ts ^ ^ VomAbydeNS und dem Unterschiede dieses«frischen Geschichtschmbnsund des palLphati A-bydeni, handelt ausfürlcher Joh. Alb. Labr.crus m

derdchiiotk.Fraec-tom. 1 iM.le.-.L. §- 4^;. ? .4;.lg.mgleichenGer.Is. dpoßms äe um. tzrsee.Ub.e p.;oUnd lid.? - ' -

aefurte sstachrjcht Joh. Alb. Lgbricr'r steht in der

wdlMtti. Zl-sec. Ich^. c. iz p. 471 th. LhoM.

Vttles aber in der Vorrede zu den im Jahr iE her«ausgegebenen oplikcuUs w/tkcilogicü, pkyiicis et-r "O. ?. p. etkicis §. 4; unter welchen gesamleten Werken Era-

B ) Bvm Eratostkene ist zu veralei^-» cotthenig catastecism: S.97-';6 vorkommen: und

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