^ Vorrede der Verfasser.
drücktalle Büchersamkmgen der Griechen durchsucht habe. Dieses Buch eignete Io-sephus dem Epaphrodims gleichfals zu; woraus erhellet, daß es vor dem fünfund neun-zigstenJahre nach Christi Geburt aus Licht gestellet worden: denn in dem Jahre wurde E-paphrodrms aufDomitians Befel umgebracht. Ausser der Geschichte und den Altertü-mern verfertigte er seine eigne Lebensbeschreibung; ingleichen, nach einiger Meinung, eineRede von der Herschaft der Vernunft, als eine Lobrede der sieben Maccabäer; ingleichenwird ihm noch ein Buch wieder die Griechen, namentlich wieder denplaco, beigelegt; al-lein es ist ungewis, ob er der Urheber von diesen beiden letztem ist, indem es einige behaupten,andere aber leugnen, daß er sie geschrieben habe ('y.
In unsrer Geschichte der alten Syrer haben wir die Bücher der Könige, der Chronikund die Propheten beständig vor Augen gehabt, den Josephus aber nebst den weltlichen Ge-schichtschreibern verlassen, wo sie der heiligen Schrift zu widersprechen scheinen; wir machenjedoch dem Leser in unsern Anmerkungen die verschiedenen Meinungen derselben bekant, samtden Gründen, die da angefüret werden, sie zu bestätigen. Die Geschichte der Phönicier ha-ben wir hauptsächlich aus dem Diodoruv Giculus, 'Justimrs, Curcius, pausanias, Ap-pianus, Orostus, plmarch demDius, Menander undphrlostrares genommen, wie sievon dem Ioftphus angezogen werden. Dius und Mcnander haben die Geschichte vonPhönicier, geschrieben, und werden beide von dem Josephus der Richtigkeit ihrer Nach-richten wegen gerümet, indem sie ihre Geschichte aus den alten in den Tempeln befindlichenUrkunden genommen. Dius war von Geburt ein Phönicier, und Menander ein Ephester.Beide sind in ihren Nachrichten, wie Josephus oft wiederholet, mit der heiligen Schriftvöllig übereinkommen. Ausser der Geschichte von Phönicier, schrieb Menander das LebenIchodals, des Königs von Tyrus, worin er der Dürre gedenket, die sich unter Ahabs Re-gierung zugetragen. Philostrates hat ebenfals die Geschichte von Phönicier» beschrieben,und wie Jofephus meldet^ eine sehr genaue Nachricht von der Belagerung von Tyrus er-theilet (^).
Der Bericht, den wir von den phönicischen Königen aus der alten fabelhaften Ge-schichte der Griechen mittheilen, ist vornemlich aus dem Apollodorus gezogen. DieserSchriftsteller war von Geburt ein Arhenicnser, seiner Verrichtung nach ein Sprachlehrer,und Schüler des Sprachlehrers Aristarchus und panarius, eines rhodischen Wcltweisen,der unter des pcolemaus Evergcres Regierung gelebt. Er schrieb seine Geschichte, welcheer die Bibliothek der'Görrer benante, unter der Regierung des Königs von pergamus,Atralus phrladelphus, der in dem dritten Jahre der hundert und sechzigsten Olympiade,das ist, hundert acht und dreyßig Jahre vor Christi Geburt, gestorben. Von diescin Werkesind heutiges Tages nur noch drey Bücher übrig, ob es gleich ausser Zweifel ist, daß nochmehrere darin enthalten gewesen; denn Macrobins füret das vierzehnte, Hermolaus dassechzehnte an; und Phorius berichtet uns, der Sophist Soparcr habe, da er eben die Sa-che abgehandelt, verschiedene Stellen aus diesem Werke, von dem ersten bis aufdas vier und
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(iz.B.) Vorn Josephs und seinen Schriftenwird Iib -4 c.Svol.z p.rrzlg. Voßii äe HIN. grsec.Iib.»ausfärlich gehandelt inThom Ittigs Vorrede zu der c, z. p. lezig. und Leittier UM. gen <les rutcurs ücr.kölnischen oder leipziger Ausgabe der Werke des- electtestom l,-,7? ;;i-;8ozu vergleich-'» ist.selben, welche nebst andern nützlichen Vorreden voriger (1 4 B.) Von diesen phönicischen Geschichtschrei»Ausgaben, auch andern Erlcutcrungsschriften dieses Ge- bern istzu vergleichen Fabricius l)st)l. ßl-aec. ist),c. rtschichtschreiberS, in der neusten Ausgabe Sigh.^gver- §.4 ol., p. 166 undstt). 4 c 6 § 19 vol. z p. 2;; 5g. imkgmos mit befindlich istwomit Fabricii l)st>I. grsec. gleichen Voßius cle tust. gr. Ist), z j) z6s und