Vorrede der Verfasser.
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zwanzigste Buch abgeschrieben. Dieses WerM nach ^
mmftige Arbeit; und ob es gleich meist lauter Fabelnenthalt, so sind sie doch so beschaft^n,
daß sie uns einige Einsicht in die alte Geschichte ertheilen, mdem dle H-abeln mst
Warheit gegründet sind, und die darin angefurte Pechnen wtrklch m dtt Welt gewesen, ob
als aus den unordentlichen Samlungen des Beroaldus; und postum ist der Meinung,daß man durch Absonderung der fabelhaften Geschichte von den wirklichen Begebenheiten,aus desselben Schriften eine wahre Geschichte herausbringen könne. Er fangt nut demInachus an, von dem man glaubet, daß er das Königreich der Argwer zu Abrayams Ar-ten gestiftet habe, und fürt seine Geschichte bis auf die Zeiten Theftus, des Fürsten vonAchen, fort. Die Bücher, soverlvren gegangen sind, grenzen brs aufdas tausend und vier-»igste Jahr nach dem trojanischen Kriege, oder bis auf die zweihundert acht und fünfzigsteOlympiade (ch). ^ ^ ,
In der Geschichte der Juden sind wir der heiligen Schrift und dem Iostpyus ge-folget, wo dieser mit der heiligen Geschichte übereinstimmet; dabey aber nicht unterlassen, detyLeser in unsern Anmerkungen die Ueberlieferungen der Rabbiner» bekam zumachen.
Die Geschichte der Assyrer, Cbaldäer und Babylonier haben wir gleichergestattnach den Nachrichten ertheilet, die wir davon in der Schrift gefunden haben. Wir habendes Creftas assyrische Geschichte als eine offenbare Fabel verworfen; weil man aber dochsagen mag, daß ihr von den ältesten Zeiten an durchgängig ein Platz unter den Geschichteneingeräumet worden, so wollen wir hier einige Nachricht von diesem Schriftsteller geben.Creftas war von Cnidos gebürtig, und begleitete den Lyrus auf seinem Feldzuge wider sei-nen Bruder Arraxerxes, bey welcher Gelegenheit er gefangen genommen wurde; weil eraber den Arraxerxes an einer Wunde geheilet, die er in der Schlacht bekommen, kam er andem persischen Hofe in besondere Gnade, alwo er die Treibung der Arzneikunst siebenzehrrJahr lang fortsetzte. So weit Diodorus Siculus. phorius berichtet uns gleichfals, erhabe zur Zeit Lyrus gelebt, des Sohns Darms und Bruders Arraxerxes, der sich des Kö-nigreichs persien bemächtiget. DaSrrabo von den grossen Leuten aus Cnidos handelt,gedenkt er des Creftas, welcher, wie er spricht, den Arraxerxes geheilet: uudXenophon, dermit ihm zu gleicher Zeit gelebt, berichtet uns, Creftas von Cnidos sey einArzneiverständigergewchn, und habe, nachdem er gefangen worden, die Wunde geheilet, so Arraxerxes impressen bekommen. Er wurde, wie er selbst bezeuget, von dem Arraxerxes zu Unterhand-lungen mildem Könige von Salamis, Conon, und den lacedamonischen Abgesandten ge-braucht. Creftas schrieb die Geschichte von perften in drey und zwanzig Büchern; wovondie sechs ersten die Geschichte der Assyrer und Nieder, die übrigen siebenzehn aber die gesmn-
lMen, g kurzer Auszug, den phorius gemacht hat; der aber auch un-vollständig ist, mdem er dre Geschichte der Assyrer und Meder weggelassen hat. Indessen ha-ben wir auch emen Auszug aus gedachter Geschichte bey dem Diodorus, und "die Namender Komge, welche D-rdorus ausgelassen, sind von dem Eufebius und Syncellus sorgfältigledergeschneben worden. Creftas ist jederzeit von den vernünftigsten unter den Alten vor ei-
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renü' IMehrerr Nachrichten vvm ApolloSoro sie- lie bili. xrsec. Üb. I c. 21 v. IZ2, I-nsti äe lerixt. liist.^N mFgbricii bibl.Lr.Iib.Z c.rS vol.r x. 66 o,VvM Ml.Ub.» x. iz x. ixz.