Band 
Erster Theil.
Seite
77
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Vorrede der Verfasser.

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der götlichmEigenschaften enthält. TheodorusvvnMopsvesten gedenket, da erdenderPerser Magie handelt, der angenommenen Meinung Zoroasters, welcher zwey Grundweftn behauptet, prvclus hat die vorgegebenen OrakelZoroafters m zwerhundert und acht-zig Hexametern gesamlet. Er svl der Erfinder der Magie unter den mvrgenlandgchen Bobkern gewesen seyn. Doch wird durch die Magie zu denselbenFesten mchtsandervversian-den, als die Naturlehre und Gottsgelersamkeit, wieNaudaus nut sehr triftigen Beweis,Stunden dartlmt ^. . .

Mochus oderMoschus, ein Monier, lebte vor dem trojanischen Knege, wie unsStrado berichtet, und schrieb die Geschichte von Phönicier,. Er wird vom ^osephils mdem ersten Buch seiner Altertümer, ingleichen vom Arhenäus und Tatianangeftirt, welcyee«och zwey andere phönicische Schriftsteller, nemlich denTheodorus und Hlsicrares nennet.Seine Geschichte wurde von dem Chärus oderLams ins griechische übersetzn man -a

aber jcho nur noch einige wenige Ueberbleibsel davon bey den vorhm gedachten Schrlstjtel-lern

Alexander Polyhistor, ein berümter Schriftsteller unter des pcolemaus EarhyrusRegierung, und der von Sylla nach Rom gefangen gefüret worden, schrieb sehr viele Ge-schichte; wie sein Name selbst bezeuget, und unter andern die von Indien und Egyxre».Clemens von Alexandrien füret eines seiner Bücher an, von den Juden, worin Galo-mons Briefe an die egypcischeu und phönicischen Könige, nebst ihren gehörigen Antwor-ten, eingerückt gewesen. Eusebius füret gleichfals ein Stück von eben dem Verfasser an, sodie Juden betroffen') ('S).

Drpheus, mit dem Zunamen derLibrethier, war ein Thracier, und ist unter den Al-ten nicht allein der Dichtkunst und Musik, sondern auch der Gottesgelersümkeit wegen be-rümt. Er sol den Griechen am ersten die egyprischen Geheimnisse bekant gemacht haben.Clemens von Alexandrien sagt, Homer habe verschiedene Stellen aus semen Gedichten ent-lmet. Die Alten gedenken verschiedener Schriften, die unter seinem Namen bekant gewe-sen: wovon noch einige vorhanden sind, nemlich ein Heldengedicht, Argonaurica genant;sechs und achtzig Lvbgesange; ein Gedicht von den Edelgesteinen und ihren Kräften, und ver-schiedene Stücke von andern Werken, die ihm von dem proclus,Tzemsund andern Schrift-stellern zugeeignet werden, plaro gedenket der Lieder dieses Schriftstellers in seinem achtenBuche, von den Gesehen. Srobaus und Guidas legen dieselben dem Dnomacrirus, undandere, mit dem Clemens von Alexandrien, dem pyrhagoras bey. Auch finden wir ver-schiedene Verse aus desOrpheus Testament beyIustinus dem Märtyrer, Clemens vonAlexandrien, Eusebius und Theodorer, angefüret; allein, der blosse Augenschein derselbenkan jcderman überzeugen, daß sie eines neuern Schrifstellers Arbeit seyn (^).

Auch find Eusebius, Bischof zu Casarien in Palastina, Africanuv und ^yncellus,von unsrer Geschichte nicht ausgeschlossen worden. Zu ihren Zeiten waren die Buchersam-lungen in Griechenland mit vortreflichen Handschriften versehen, die nachgehends verlorengegangen. Daraus haben sie ihre Samlungen verfertiget, und wirkönnen ihreAuftichug-

^(- 7 - B.) Vom Foroastee ist juvergleichen Einleit. Vofiü-le Kitt. Ar.lik.i "4 und

-»bschn.r, §.;i A,,m.r>9. Labriciidikl.ßs.!ik.5 c. 8 p.r-zz >ib.4c.äZ. 1»

Fabricii bibI.Fr.vvI.r p. 146 , Vosiii x. 2.54 I,K.; c.7 ton,. 6 p. 49. , „ s

^hlk.gr.lib.z p.zso undHm. Jac. Druckers Kitt. (ro.B) S- Einleit. Abschn.r §.ZZ Anm.Zl >q.kNUr,r.crit.tom.l p.,;o lq.

p. 2.Z4 lik.; c. 7 ton,. 6p. 49.

(ro.B.)S. Einleit. Abschn.r!

^ ^rscpgr. eugnxcl. I. 9.