^ Vorrede der Verfasser. 79
m der Wildnis wsuen; sie richteten seine Thürme auf/ sie erbarmen seine pallasie (").
Dionvstus Verietteces, vonTbarax, einer Stadt an dem arabischen Meerbusen, ge-
bärtig, blühete unter des Äugustus Regierung, von welchem er, wie pl-imus uns berichtet"),abgeschickt worden, die morgenländischen Länder, namentlich Armenien, parrbren lind A-radien, zu besichtigen. Seine geographische Beschreibung der Welt ist ursprünglich ingriechischen Verftn geschrieben worden, und vomRufusFestus, Avienus und priscianinlacemisthe Verse überseht. Eustachius, Erzbischofvon Thessrlonich, schrieb eine gelerteErleuterung über dieses Werk in griechischer Sprache (^).
Auf solche Art haben wir demnach die Materialien zu Verfertigung dieses Bandesaus den reinsten Quellen des Altertums hergenommen. Nichts destoweniger müssen wir ge-geben, daß wir in Ansehung der Geschichte alter Zeiten und des Ursprungs besonderer Völker,nicht im Stande gewesen sind, so hinlängliche Nachrichten zu geben, als wir wol gewünschthatten; weil keine einige von den Geschichten solcher alten Volker, welche von den Grie-chen Barbaren genant worden, bis auf uns gekommen, die von einheimischen herrüren,oder unmittelbar aus ihren Urkunden genommen seyn solle. Was vor Ueberbleibsel dersel-ben bey andern Schriftstellern hin und wieder aufbehalten worden, das haben wir in einenZusammenhang gebracht, durch Allsfüllung der Lücken des einen Schriftstellers mit demZeugnis eines andern, und also die köstlichsten Metalle des Altertums zusammen geschmolzen,um ein neues daraus zu machen, das freilich nicht so köstlich, aber vielleicht brauchbarer ist.
Da aber die Verfasser, welchen wir in diesem Bande zu folgen, oder sie gar auszu-schreiben Gelegenheit gehabt, von derselben Art sind, die uns Nachrichten von den erstenZeiten überliefert haben: so müssen wir hier mit wenigen Worten die Vorurtheile aus demWege räumen, die von einigen Kunstrichtern wieder die weltlichen Schriftsteller überhaupthervor gebracht worden, welche von den ursprünglichen und ersten Altertümern der Völkergehandelt haben. Bey den meisten Völkern, sprechen sie, waren die Dichter die ersten Ge-schichtschreiber, welche ihre Berichte gemeiniglich mit tausend Fabeln vermenget haben. Sol-che verdorbene Quellen haben die Geschichtschreiber der folgenden Zeiten abgeschrieben, ausMangel besserer Materialien, verdienen also nicht mehrern Glauben, als diejenigen, welche sieausgeschrieben haben.
Diesen Einwurfzu beantworten, müssen wir den ganzen Umfang der Zeit mit dem^arr<> ^ drey Abschnitte theilen: der erste gehet von Anbegm der Welt bis auf die Sund-Put; der andere, von der Sündflut bis auf die erste Olympiade; und der dritte, von der er-jren Olympiade bis auf die gegenwärtige Zeit. Den ersten Zeitbegrif nennet er ein ganzunvekantes Alter; und freilich finden wir bey weltlichen Geschichtschreibern unter demjeni-gen, was zu derselben Zeit gehöret, nichts, das einigen Schein der Warheit haben solle,wenn wir Zwey b^s drey ausnemen, die von dem Iosephus angefüret werden, deren Nach-richten von der Sundflut und den vorhergehenden Zeiten, seinem Bericht nach, in vielen Um-
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(rz.B.)SLabrkcttbibI.^1.4,.,4,^ h,
^>on dem LanonePic>lemal ist eine ansfürliche Nach- p. ri iq. aiwo zugleich oie übrigen Erdbeicyreivun«
richt und Erleuterung in des Hrn.Alph.ves Vignoles geu der Alten und derselben Ueberbleibsel gemeldetcoronvl. cle l'triü. lsinte iivr. Z cd. l. u, tow, L x. Z46- werden-466 ertheilet worden.
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