erster Äbschnit.
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der erste, der die Ewigkeit der Welt gelehret; denn er berichtet, baß vor seiner Zeit die^Hervorbringung der Welt in der Zeit durchgängig angenommen worden, ob man gleich gleiches hei-darüber nicht einig gewesen, ob sie einmal vergehen werde, oder nicht *). Er lehrete demnach, gethan gen»?-daß nicht nur die Materie Himmels und der Erde ohne Anfang und ewig sey; sondern-^"'daß auch das ganze menschliche Geschlecht, samt allen Gattungen d^r Thiere beiderleyGeschlechts, durch eine nie unterbrochene Fortpflanzung von je her da gewesen, ohne jemalseinen Anfang der Hervotbringung gehabt zu haben, und daß die Erde immerdar mit Bau»men, Pflanzen, Blumen, Metallen und andern hervorgebrachten Wirkungen, wie wirsie jeho vor Augen haben, ausgezieret gewesen H. Es last sich aber schwer zeigen, wiediese Lebre mit demjenigen zu vereinigen seye, was er an einem andern Orte von der na-türlichen Schwere und Leichtigkeit der verschiedenen Elemente saget. Denn wenn die Ele-mente jemals in ihren natürlichen Stellungen und Verhältnissen nach ihrer verschiedenenSchwere gewesen/so nichts als eine äussere Gewalt hindern können; so folget notwen-big, daß die Erde ehedem eine von der gegenwärtigen unterschiedene Gestalt gehabt habenmüsse; folglich auch nicht von Ewigkeit her könne bewonet gewesen seyn *). Der wich-tigste Grund, so den Aristoteles bewogen, die Ewigkeit der Welt zu behaupten *), magwol dieser gewesen seyn: daß er sich vorgestellet, eine solche Wirkung, als die Welt ist,müsse notwendig von Ewigkeit her mit einer solchen ewigen Ursache verbunden seyn, alsGOtt ist, welcher nie in einer Unwirksamkeit stylt könne, da er selbst lauter Kraft undVermögen sey. Er erkennet, daß weder das Feuer noch das Wasser, oder sonst etwas,das in unsre Sinnen fält, die erste Ursach davon seyn könne; sondern daß ein geistlichesWesen die Ursach der Welt sey, und die Quelle sowol aller Ordnung und Schönheit, alsauch aller Formen und Bewegungen, die wir in derselben bewundern H. Er beschrei-bet auch GOtt ausdrücklich als ein verständiges und geistliches Wesen ^), als den ersten Be-weger aller Dinge, ob er gleich selbst unbeweglich ewig, untheilbar, und ohne abge-messene Grösse sey -); und behauptet, daß, wenn sonst nichts als blosse Materie in derWelt vorhanden wäre, alsdenn auch keine ursprüngliche und erste Ursach derselben daseyn,sondern eine unendliche Folge von Ursachen -f) stat finden würde; so doch ungereimt ^).
Demnach ist die Meinung dieses grossen Weltwcistn diese gewesen: daß, obwol die Weltnicht in der Zeit entstanden, sie doch auf eine andere Art ein Werk einer höchsten Gotheitsty 2). Diese Meinung des Aristoteles, von der Ewigkeit der Welt, ist von vielen sei-ner Nachfolger, und unter andern sonderlich von verschiedenen gelehrten N?uhammcda-nern angenommen worden, welche deswegen Dahrianer oder Aercrnalijten genennek
'«w 1 .. i. c. lo. tä. id. c. 12. It. rle incorruptidllicate munöi p, Y40.
p- >80. 8yäemL inreUsQ. p. 2so. -) ^rcliaeol. I.. l.p. ijji. Liurä.
O^ss>-P.;i. n, Seine Nachfolger haben einige andere Ursachen aiigcfüret, die auf desschlag kommen und die man beym<?. p 94;. lesen kan. /-) ^irr,ptiv 5 -
H m vics ^rilior. p.gjjä. k-tlc. Nmü.is-r. «1
ch . iuMergpkygcai.c. ^iSieheC/a^^vemoiük.p.zx,
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el Siehem b. er s. I c. I.
in vics ^rilior. p.rgs. kgic. Nmü.is-r. «1in >1ergpkxgca I. c. ^) Siehe vemonik. lx. p,»5Z.
zcfuret worden. Verzeichnisse der Schriften, telis. in desselben parergis aeaäc-mici?, und I-c.^rin diese Frage untersucht worden, stehen in Io. Friv, Rer'mmanni bilt. iact. -
stch. Labrieri bibliotö, flr. I. Z e. 6 und c. L7. Denen noch beizufügen sowol des Hrn. Abt
aolesUi srZnnrentviiinl et h llabo lcriptorum, c;»i Mospeims Anmcrk. zu CuDrvorlbs e. 4 §-
l-xi. christ. asterncrunt c. 8 §- ?! Hm, D. p. ;oo, als Hrn. Brnckers bitt. xiul. toin. looy. So. tValcl-s exercit. üe atbcisluo ttristo- psrt. r. kib. L e, 7 lect. 1 §. >8.
A. w. H. i Theil. B