zweiter Abschnitt 49
Gründe der Körper weiter nicht vom Des Carres unterschieden ist, als daß er den lerenMrum beibehalten. Die muhammedanischm Schultehrer, welche doch in der Lehre vonder Schöpfung ganz rechtgläubig sind, nemen auch beides, die Aromos und den leren Rauman; aber ihre Atoini sind darin von des Leucippi seinen verschieden, daß sie keine Grös-se haben und alle einander gleich sind. Sie setzen dabey voraus, wie der Leucippus not-wendig auch thun müssen, daß ein jeder Atomus eines lebendigen Körpers lebendig .sey;daß ferner ein jeder Aromus eines mit Empfindung versehenen Körpers gleichfals Ein-pfindung habe, und daß der Verstand sich in einem Aroms befinde; ob sie gleich über derSele und der Vorstellung nicht einig sind, ob dieselbe in einem einzeln Aroms oder Zu-sammenfügung mehrerer derselben bestehe ^).
§- 45 .
Diejenigen, welche zwar die Ewigkeit der Materie behaupten, doch dabey ein ver- Meinung de-Künftiges Wesen als einen Baumeister der Welt annemen, können wiederum in zwey be- rer, die nebstsondere Arten eingetheilet werden. Einige derselben haben kein anderes Wesen als die dermalerenMaterie zugegeben, dabey aber vermeinet, daß die Materie mit Vernunft und Leben ver-vernünftig we-lchen , folglich GOtt sey; andere hingegen haben dabey GOtt und die Materie Vvk zwey lm erkennen,besondere Wesen angesehen, deren keins von dem andern abhänge.
H. 46.
Die erstere Meinung, welche, wie wir oben angemerket haben, vom GpMSZlSMS Davon legengar wenig verschieden ist, scheinet vom Diogenes Apollsmus (") behauptet zu seyn -),einige der ma-wenigstens ist sie hernach unstreitig von dem HippastlS aus Merapontub, vom Heraclich^ VernunfttUS und von den Stoikern vertheidiget worden. U
Appasus und ^eraclirus (^) haben das Feuer zum ersten Ursprung aller raclitus "undDinge angenommen, woraus alles entstanden und worein nach gewissen Zeitläufen alles wie- H'PPEtee.der werde verwandelt werden; und daß dieses Feuer GOtt selbst sey ch, den Heracli-
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ö) Vlä. /t/Esv-Hn INorcl^euockim c. 7;. -) Via tupro §.40. pl-cirls pkilotoplio-
rum t,. l.c. z in prvlrept. Viä. erionr in gusell. LcLii.t-.q. et llc noruraÖeorum Uz.
(41. B-) Daß Diogenes aus Apollonien solche bricio bibl. gr. III,. 2 c. ,4 t. r x. 84z wiederspro-Meinung geheget, istunwarscheinlich, indem er da- chen worden, der auch lib. 6 c. 9 t. iz p. 192-246byrch zu sehr von dem ionischen Lehrbegrif würde ab- die 1658 zu Venevig herausqekommene kiippocra-8egangen leyn. Eine aussürlichere Untersuchung tis Loi ikevlogiam auKore Joh. Stephans wie-vavon ist in Hm. Druckers k. p!i. t. 1 p. 514 -518 der aufgelegt und mit häufigen Anmerkungen ver-anzutressen- merek, ingleichen vom Busses Met. äe aikeismo
. (42. B.) Diesen dunkeln Lehrbegrif Heracliti ci i§.2o p. 8 z tgg. sondern es hat auch Hr. D Anvr.bat sonderlich Gortfr. Glearius in den 2 äilt. äe Oktom. Goelike in einer zu Duisburg gehaltenenprincipiis et geneli rerum ex meine tterscliti, so der Rede und IN der bist. meä. vniuert. part. 5, wie auchkebersehung der phil. Hisk. des Stanley p 8Z9lg. Hcrr D Dan.U)ilh Triller in kljppocrske siheis-^5;tg. beiqcfüget, mit vielem Fleis untersucht, und wi teils scculako denselben auSfürück wiederlegt;ach bemühet denselben von dieser Beschuldigung der der aber dem erstem in der neuen Biblisch. 2-Alheistcrey loszusprechen. Womit aber doch Hm. Theil, p.802 und in den OunälinAisillz im 22 undDruckers K. pk. t. i p. >208-122z zu vergleichen 2z Stück dem andern geantwortet. Zu den übn-m, aiwo das allster gefalle Urtheil bestätiget, auch aen Vertheidigern Hippocratis gehören noch Job-"n folgenden von -Hippoeraris Lehrbegrif gehan- Anör. Schmrd in der clilt äe tkeol. ttippoeratis,velt wird. Dessen Beschuldigung der Ächeiskerey Ludworch hlk. int. c. g §. 8 v. 104 und Lar.aber ßjyverer zu beweisen seyn möchte, wenigstens Dcellincourt in der griechisch gehaltenen undmehreren Wiederspruch gehabt- Denn nachdem franzssistl) übersetzten Rede von der Uebereinstim--Hier. Gunvling in den otüs part. 2 c. 2 p. 7; mung Hippseratis mit der heiligen Schrift,dieselbe vorgebracht, ist ihm nicht nur von La-
AW.H.r Theil. G