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Erster Theil.
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57
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zweiter Abschmt. 57

endlichem^), wovon nur das erstere allein selbständig ist, das erste alleremfacheste Weselsder Grund aller Uebereinstimmung und das eigentliche Maas aller Dinge ^).

§. 5^).

Wenn man indessen auch des Pprhagoras Dpas für eine materialisthe Sub- ^Egesehtestanz annimt; so scheinet es doch, man habe gute Ursachen zu glauben, daß er die Materienicht für selbständig gehalten, ohne von GOtt abzuhängen; indem nach den besten und al. despstyag».testen Schriftstellern seine Dyas kein ursprüngliches Wesen, sondern ein entstandenes Ding ras-gewesen, so von der Monas, als dem einigen Ursprung aller Dinge, hergerüret, um einenGegenstand abzugeben, in welchen die Monasoder das thätige Grundwesen, so anfänglichallein gewesen, wirken könne °). Denn was auch immer Acellus Lucanus, philo-laus /) und andere pyrhagoräer von der Ewigkeit der Welt sich mögen eingebildet ha-den: so hat doch pythagoras selbst wirklich geglaubet, daß sie einen Anfang gehabt undvon GOtt gemacht worden §). Welches dadurch genugsam bestätiget wird, weil es mit alseine Ursach seiner aberglaubigen Enthaltung von Bonen angehöret wird; daß, da im Anfan-ge noch alle Dinge untereinander gemischet und vermenget gewesen, und in der Erde in eineFäulung gegangen, woraus die Zeugung und Absonderung derselben hernach stufenweiseerfolget, und sowol Thiere gezeuget worden als Pflanzen hervorgeschoffen, endlich zugleich,und aus eben derselben durch Fäulnis aufgelöseten Materie, beides Menschen und Bonenentstanden ^). Noch viel deutlicher aber erhellet solche von ihm geglaubte Schöpfung derWelt von GOtt aus einigen Versen, welche Justinus') als vom Ppthagoras verfertigetanfüret; wovon wir nur noch das Zeugnis des Tyrillus beibringen wollen, welcher von ihmversichert, daß er nur einen einigen GOtt der ganzen Welt geglaubet habe, so der Grund unddie Ursach aller andern Dinge sey, alles erleuchte und belebe, der Ursprung aller Bewegungsty, von welchem alle andere Dinge herrüren und zur Wirklichkeit gebracht worden ^).

§. § 7 .

Doch scheinet es, daß pyrhagoras die höchste Gotheit nicht nur eine Monas ge- Weitere vor-tut , sondern auch mit dem Namen einer Terras oder Terracrys belegt habe; welche llellung verlebBenennung zu erklären dem Witz der Gelehrten in verschiedenen Zeiten nicht wenig zu schaffengemachet hat ^). Diese Terras wird in den sogenanten güldenen Versen des pz'thago-ras die Quelle verewiget, Natur genant und vom Hierocles der Schöpfer aller Din-ge, der verständige GOtt, die Ursach des himlischen und sichtbaren GOttes, der lebendi-gen Welt oder Himmel"). Die neueren pychagoraer bemühen sich, aus gewissen Ge-heininiffen der Zahl viere zu erklären, warum GOtt Tetraccys heiße °). Allein, dieNeuere Mutmassung einiger Gelehrten scheinet viel warscheinlicher zu seyn, daß dieser Na-Me in der That nichts anders gewesen als das Tetragrammaton, oder der eigentümliche

Name

oder vielmehr das bestimte und unbcstimte: >n piuiebo. >„-

relleLt. p. Z/2. 5u:cels. plnlsstopk. 3pu6 DioZ. I^zernum in vira?yrk3§or3«

p. 507. m irr>6one Vliilost. Osnr. 2. Ltem.

xande. 8rrom. 5. 6li. er in aömon'iriorie 36genresp.47- >n vsce k)t^3gor3§. Vir! <7//^-

ivo-inrell. 87^. x>. §) xlLciris U. 2. c.4. L) >»

vira /) De p. 167. ih conrra luligu. i-- r. /)

clisecil. 1^. 1.^.154.15/' Ver^. 47-4^. stud inir. Oarm. 0) vici.

rnrell. z/6. L) et üol/o/). V I6. etiam in vir-3 rVIolis

P5I9- ^

A. H. i Theil. H