z s Eitileitttttg zur algeckeinen Welthistorie
Name GOttes bey den Hebräern ('°), so aus vier Buchstaben bestehet s). Denn es darfniemand befremden, daß der Ppchagorasdes Namens Iehovah kundig gewesen, da
er ausser seinen Reisen in andere morgenländische Gegenden, nach ^Jostphus, Porph^
rius lind anderer Bericht, auch mit den Hebräern Umgang gepflogen. Das schlimfte inPythagoras Theologie hat darin bestanden: daß, da er GOtt als den ersten Bewegerund als die Sele der ganzen Welt vorgestellet, er doch zugleich gelehrek ("), haß unsereSelen Theile von dieser götlichen Substanz seyn
§. 58 .
Beschlus der, Daß pythagoras die Zalen als Gründe aller Dinge angesehen, wird von dem^ ^ gesamten Altertum bezeuget. Daher er denn die Hervorbringung der Welt auf folgendeWeise erkläret: Die Monas und Dyas seyn die zwey Quellen aller Zalen, woraus Punk-te entstünden, aus Punkten Linien, aus Linien bestirnte Flächen, aus bestirnten Oberflächenganze Körper, deren Elemente viere seyn, Feuer, Wasser, Erde und Luft, so sich in bestän-diger Veränderung befinden; woraus denn die Welk gebildet worden, die belebt, verständigund kugelrund sey, in der Mitte aber die Erde enthalte, so ein runder und bewonter Körpersey O' Dabey er dann gelehret, daß die Welt aus Feuer und dem fünften Elemententstanden. Und gleichwie es fünf Arten vester Körper gebe, die man mathematische oderregelmäßige nenne; so sey die Erde aus dem Lubo gemacht , das Feuer aus der Pyrami-de oder dem Tetvahedro, die Luft aus dem (Octahedro, das Wasser aus dem ^eostt/hedro, und die Sphäre der ganzen Welt aus dem Dodecahehro *).
§. 59 '
V». inkell.' 87kl. vd! si-pk-, et Vl- 6- p. 57. äs nr». veorum U. I.
g. I//. U, I. c. 5. -) in voce vyrkagor.ir. in v!i»
x»rgeg.;o8- r) ös placltir pkiwlopkonim n. r.c.6. Die fünfte Figur aber sol, nach der
Meinung des Llaviu» und anderer, von einigen Anhängern des plaeo sey» hinzugethan worden.
s-o.BH Diese Meinung haben ausser dem Euv-worrh und übrigen hier angesürten Schriftstellernangenommen Huetius äem. cu. xr»p. 4 c. 2, §. 8und Iac- Lydius äe iuramentis l. z §. r. Sieberuhet aber auf der vorgegebenen MorgenlaudischenReise Pyrhagorä und dabey gehabtem Umgängemit Hebräern: welche doch blos durch solche Zeug-nisse bestätiget worden, die theils von diesen Bege-benheiten zu entfernet gewesen, theils der Zeitrech-nung älterer Geschichtschreiber und zuverlässigernNachrichten widersprechen, theils sehr verdächtigsind, dergleichen aus blosser Mutmaßung, wo nichtgar aus Vvnirtheilen berichtet zu haben. UeberdiSkomt sie mit der übrigen Zalenwissenschast PyrhK-gsr« nicht überein. Daher weit warscheinlicher ist,daß, wie Pythagoras durchgängig die verschiedenenVerhältnisse der Zalen und derselben Uebereinstim-mung mit den Verhältnissen nicht nur anderer Grös-sen, sondern auch überhaupt aller algemeinen Be-griffe, als ein bequemes Mittel angesehen, seine ganzeWeltweisheit, selbst die Naturiebre darin einzuklei-den : er bey dieser Vorstellung GOttes durch dieTetMctyn auf dergleichen Verhältnisse dieser Zahlgegen andere gesehen habe; welches ohne Vorgebenweiterer Geheimnisse geschehen können, als die beyseinem ganzen symbolischen Gebrauch der Zalenunleugbar sind. Da denn die Vorzüge dieser Zahl
darin hauptsächlich bestehen, daß sie mit ihren vor-hergehenden zusammengezält oder summiret,o aus-macht, die Mitte von 7, auch die erste mögliche so-wol eigentliche Quadratzahl, als geometrische Pro-gression der Zalen ist, ingieichen die mindeste odererste Zahl. die zur Vorstellung vester Körper hinreicht,indem eine dreiseitige Pyramide nur so viel Flä-chen erfordert. Woraus hinlänglich zu begreifen ist,warum pythagoras diese Zahl als ein Bild fowolder Volkommenheit als auch GOttes, als die Seleder Welt oder in seinem Verhältnis gegen diesel-A betrachtet, zu gebrauchen, da er ihn ausser solcherVerhältnis betrachtet Monada genant; ohne daßman nötig habe mit Erh. Mergeln in tetrsiftyZugeben, er habe dieselbe für die höchsteZahl der Einheiten gehalten; indem die Vorstellun-gen der übrigen Zalen zur Gnüge erweise», daß erdie Einheiten bis »o gezälet.
(5l. B.) Zu den hier angesürten Zeugnissen kanü-lementis von Alexandrien Parser,. sä gemcsnoch gerechnet werden. Indessen ist das schlimstein pychagorä Lehrbegrif eher darin zu sehen, daßer GOtt für die Sele und Natur der Welt selbstgehalten, auch daher die ganze Welt für einen not-wendigen Ausflus GOttes angesehen hat; dahersein Lehrbegrif mit dem oben beschriebenen stoische»der Hauptsache nach ubereinkomt.