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Einleitung zur algemeinen Welthistorie
desselben.
die der Religion der Brammen zugethan sind, nur ein einiges gütliches Wesen erkenne»/welches die Quelle und der Ursprung aller andern Götter und Dinge sey, so sie Isparcttanennen; welches Wort in ihrer Sprache die höchste Gotheit bedeutet. Dieser Isp.rrett»'habe sich, nach ihrem Vorgeben, ehe noch etwas erschaffen worden, in ein Ey verwandelt/aus welchem hernach das ganze Gebäude des Himmels und der Erde, und alles was darin-nen ist, hervorgebracht worden. Von dieser Gotheit sol, wie ihre Lehre lautet, ursprünglichetwas entstanden seyn, so sie Riwclmga nennen und in ihren Tempeln als einen Gott ver-ehren. Von diesem RiwelinIa sollen drey andere grosse Götter herkommen seyn, Brattl-ma, wlshmum und Ijpara. Brainina sol alle Dinge erschaffen und hervorbringen;^pishmum die erschaffenen Dinge regieren; Ispara aber sie wieder vernichten 0 »
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Fortsetzung Aus emem andern Briefe verneinen wir, daß das allerhöchste Wesen von ihnenBarübara wastu genant werde: welches sich, wie die Indianer glauben, um gerin-ge Dinge nicht unmittelbar bekümmere; sondern nachdem es einige andere grosse Götter er-fthaffen habe, als seine Stathalter, so bewege und regiere es durch dieselben die Welt und al-le darin befindlichen Geschöpfe. Diese Götter sollen wieder andere Götter unter sich haben,deren jedem sein besonderes Amt und Aufsicht anderer Dinge anvertrauet sey. DieTheo-gonie oder stufenweise geschehene Erzeugung dieser Götter wird von ihnen folgendergestaltbeschrieben: i) Das Wesen aller Wesen, oder der höchste Gott, hat die Ewigkeit erschaffen.2) Die Ewigkeit hat den Tshivven hervorgebracht. z) Von diesem T-Hiwen ist dieGöttin Tshaddy geschaffen worden. 4) Die Göttin Tshaddy hat den Puradi oder dieelememarische und sichtbare Welt hervorgebracht. 5) puradi hat einen Schal oderGetöse erzeuget. 6) Von diesem Schal ist die Natur hervorkommen." 7) Die Natur hatdarauf den grossen Gott Tshatat-Ghiwen erzeuget. 8) Dieser hat endlich wieder einenandern großen Gott, Magebhrrrn genant, hervorgebracht; so wie 9) vondemMageshurnder Rliddiren oder Ispuren entsprungen, iv) Vom Ruddiren ist der grosse Gott wishr-M!M entstanden, n) wishrmr hat den Bruma erschaffen. 12) Bruma ist der Zeu-gungSgrund der Sele gewesen. iz) Die Sele hat mit der Zeit den Himmel oder die un-ermeökiche Auödenung zwischen Himmel und Erde erschaffen ; welche ihrer Philosophienach das fünfte Element ausmacht, oder vielmehr das Behältnis der übrigen vier Ele-mente. 14) Der Himmel hat die Luft hervorgebracht, iz) Die Luft das Feuer. 16 ) DasFeuer das Wasser; 17) und das Wasser die Erde. Wozu sie noch ein langes und vcrdriesti-cherGefchlechtregistervielerandern Götter undPropheten beifügen. Sie bekennen, daß ihregeringere Götter, sowol als andere Geschöpfe, vielen Veränderungen unterworfen seyn, unddaß ein jeder derselben gewisse vestgeseßte Schranken des Lebens und der Regierung habe;nach welcher bestirnten Zeiten Ablauf alle Dinge in das Wesen aller Wesen zurücke keren,worauf denn eins neue Schöpfung erfolge. Was die Schöpfung der Menschen anlanget,st sagen sie, daß derselben anfangs sechzig tausend erschaffen worden; wovon aber bald dar-auf dreißig tausend zu Teufeln worden, und nur die übrige Helfte Menschen geblieben, beideArten aber mit der Zeit zu einer unzäligen Menge vsrmeret worden ")
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(67. B-)Die!e Nachrichten der protestantische» des kurzen Berichts genommen, den Anton w>'l^-
Mißionanen und aus den beiden ersten Theilen Aöhm ins Theilen herausgegeben, propsZstlon or
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