Band 
Erster Theil.
Seite
79
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dritter Abschnitt 79

i 'hre Winkel abgeflossen, und dadurch rund geworden, z) Er behauptet ferner, daß gar kein

i Raum ganz !er gelassen sey: daher weil diese runden Theilchen in ihrer Zusammenfügung

einigen Zwischenraum lassen, so nimt er an, daß es andere kleinere Theilchen gebe, die aus denabgeflossenen Winkeln entstanden, und durch die Kraft und Geschwindigkeit ihrer Bewegungwieder in unzglige und kleinere Stückchen zertheilet worden, und bequem seyn, solchen Zwischen«räum auszufüllen. 4) Er gibt weiter vor, baß einige dieser kleinen Stücke, so aus den, Winkeln der runden Theilchen entstanden, notwendig eine sehr winklichte Gestalt haben müs-sen ; und daher zur Bewegung nicht so bequem, hingegen sehr bequem seyn an einander hän-gen zu bleiben, und einen grossen Theil ihrer Bewegung den noch kleineren Theilchen mitthei-- >en können, die eben daher sich geschwinder bewegen. Dieses nun voraus gesetzet, so schreitet

l er zur Bildung der Welt aus diesen seinen drey Elementen, welche aus den jetzt gedachten

' drey Gattungen von Theilchen bestehen. Das erste Element, so die zarte Materie ist, welche

den den Winkeln der grösser» Theilchen abgestoßen worden, gehört vor die Sonne und unbeweg-lichen Sterne, und ist einer weit geschwindem Bewegung fähig als die zwey andern. DasZweite Element besteht aus den runden Theilchen selbst, woraus die Himmel gemachtworden. Endlich, das dritte Element bestehet aus denselben eckigen Theilchen, welche zurBewegung unbequemer sind, und daraus ist die Erde, nebst den Planeten, Comeren undandern Erscheinungen der Natur entstanden ").

§. 87.

Ferner setzt er voraus, daß das Sonnengebäude ein Wirbel sey, jb unaufhörlich Deschlus Lee-rund herum getrieben werde, dessen Materie, die Erde und Planeten ausgenommen, sehr selben.stußig und durchsichtig sey; indem sie nur aus Theilchen des ersten und andern Elc-^ lnencs bestehe, und eine weit grössere Menge von Theilchen des ersten Elements enthalte,als zur Erfüllung des Zwischenraums der Theilchen des andern Elements erfordert wer«be. Da nun alle Körper, die sich im Creise bewegen, zur Entfernung von dem Mittel-punct ihrer Bewegung getrieben werden; die dickern und vestern Theile aber, dergleichendie Theilchen des zweiten Elements sind, getrieben werden, sich mit grösserer Kraft zu> ^fernen als die übrigen: so müssen notwendig die Theilchen des zweiten Elements sichp°n ih^m gemeinen Mittelpunkt entfernen und zu einander nähern, nach dem es ihre beson-ne Gestalt und Bewegung zulassen wil. Wenn nun ihr Zwischenraum ausgefüllet, soaiink der Ucberrest der Materie des ersten Elements den Platz ein, den die Theilchen desZweiten Elements geräumet, wodurch sich in der Mitte solches Wirbels eine Menge undHaust,, von der Materie des ersten Elements samlet, setzt, und gebildet wird, so wir dieTonne nennen °). Dabey" er weiter annimt, ein jeder Firstcrn sey eine Sonne und der^littelpunct eines Wirbels; die Erde sey ursprünglich eben dergleichen Stern gewesen, des-sen Wirbel an den Wirbel der Sonnen geflossen, nach und nach aber sey dieselbe überzogenu»d mit Flecken bedecket worden, die auf ihrer Fläche entstanden, wie der Schaum auf ei«siedenden Topf, welche von Zeit zu Zeit zugenommen und dicker worden, so daß dieserTtern sein Licht und ganze Wirksamkeit verloren: daher denn die Bewegung dieses Wirbelsdenselben immer schwacher, matter und unfähiger worden, dem starkem Anlauf des be-nachbarten Sonnenwirbelö zu wiederstehen, bis er endlich gar in denselben gezogen und von^ dem«

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