80 Einleitung zur algememen Welthistorie
demselben verschlungen, folglich gezwungen worden, seiner Bewegung zu folgen und einender Begleiter der Sonnen auszumachen -).
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Prüfung der. Es ist aber diese ganze Hypochesis verschiedenen Einwürfen unterworfen, darumselben. ter einige sind, die sie völlig umwerfen. Man hak gezeiget, daß die drey Elemente des
Des Carres, und besonders die zarte Materie des ersten, eine blosse Einbildung; seine Wie«bel aber erdichtet seyn und der Natur der Dinge ganz zuwiederlaufen. Sein Satz, daß eskeinen leren Raum gebe, ist auch offenbar falsch: der ungereimten Folgen nicht zu gedenken,die daraus fliesten, daß er die Materie und den Raum oder die Ausdeuung vor einerleyhält §). Indessen können wir nicht anders als glauben, daß der Versuch dieses Weltwei-ten, der sich bemühet, die Bildung der Welt in einer gewissen Zeit aus wüster Materiedurch die blosse Fortsetzung einer einmal eingedrückten Bewegung zu erklären, und solches aufeinige wenige, leichte und aigemeine Bewegungögesetze gebracht, sowenig als anderer, die seitdem mit mehrerem Beifal eben das versucht haben aus den ursprünglichen und unerschas-nen Eigenschaften der Macerie, strafbar oder GOtt verklciuerlich sey, wie sich manche ein-gebildet haben; indem dadurch vielmehr ein höherer Begriff seiner unendlichen Weisheit ver-ursachet wird (^). Wir können daher nicht umhin, die Erdbetrachtungen zweyer sehr gelehr-ten Männer unserer Zeit und Landsleute vorzustellen; deren einer sich durch die Schönhei-ten seiner Einbildung und Schreibart; der andere aber durch die Stärke der Vorstellungund des Zusammenhangs sich hervorgethan.
Beschaffenheit Der erste unter denselben, D. Burnec, hat, ohne von dem Ursprung der ganzen Weltder Meinung oder auch nur unsers Soiinengebäudes zu handeln, als die lange vor dervon Most erzältenBurnetö. Schöpfung gemacht worden, sich blos in die Bildung unserer Erde eingeschränkt; vonwelcher er vermeinet, daß sie aus einem Chaos geschehen sey oder einem verwornen Haufen,
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Hiev!.vilcourt, VIlc.Z c.s.leQ.s; Viä. princ.kbilol'. psrt. 4. §.1. 4) Vlä. .Vsru/»--
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B-) Diese Absicht ist allezeit rechtmäßig undrümlich, wenn nur die dazu gebrauchten d'utkel dieWeisheit GOtteS sowvl als andere Eigenschaften dem-selben nicht mehr verdunkeln und ungewis machen,als verherlichsn und bestätigen. Wie bey der earte-sianifcken Vorstellung des Ursprungs der Welt wolunleugbar geschehen: indem bey Annewung dersel-ben nicht nur die Richtigkeit und Weisheit der gütli-chen Beschreibung des Ursprungs der Welt und ge-samten Vorstellung natürlicher Dinge in der Schriftin Gefar gesetzt wird; sondern auch unleugbare Um-wege,ja vergeblicheHandlungen demVerhältenGOt-tes beigeleget werden: als die anfängliche Hecvor-bringung einer ganz gleichförmigen Materie, dienachmalige ^Heilung derselben in solcheKörperchiezurZusammenletzung der vorgehabten Geschöpfe unbe-quem gewesen, »nd erst durch eine langwierige Zu-bereitung zu Elementen werden müssen. Der inne-ren Schwierigkeiten und Uerweislichkeit sowvl alsUnlauglichkeit dieses Lehrhegrifs zur Erklärung un-
zaitcher natürlicher Dinge nicht zu gedenken, so desganzen Naturlehre Larresu schon längst den Ver-dacht eines noch dazu nicht regelmäßig ersonnene"Romanen zugezogen, wie vom -Huetio, Daniel»K.eibnitz u. a. m. gezeiget worden. Ausser den hissangesmten Schwierigkeiten, die zum theil auch a"?'Hppochestn hergenommen worden, ist wol unstettig^theils baß die wirkliche Bewegung und deren un-veränderliches Maas in der Welt mit den Bew^gungskräftcn verwechselt worden; theils daß bey dffvorgegebenen Theilung der Materie in sehr zusa"hAngesetzte Körper, aus deren wettern AuflösungElemente entstanden, ohne leren Raum, weder oTheilung selbst noch die Bewegung solcher großer-Theile begreiflich ist; theils daß die blosse Versag/,denheit der Gestalt in den Elementen nicht himf ,che, die Zusammensetzung derselben und die versag.dene Eigenschaften solcher zusammengesetzten Korpdaraus herzuleiten.