4 Abschrl. Geschichte der Erzvater vor der Sündflut. iz/
welches, wie die Worte Mofrs anzuzeigen scheinen, vor dem Fal nicht geschehen (^), und ein Jahr d.w.starker Beweis ist vor die kurze Dauer des Standes der Unschuld Der älteste SohnAdams, mit Namen Cain, ist vermutlich im ersten Jahre der Welt, und sein zweiterSohn, Abel (2) ^ folgenden Jahre geboren worden (^). Nachdem beide erwach-
sen , ermatten sie verschiedene Handthierung. Der erste legte sich aufden Ackerbau, der an-dere auf die Viehzucht"). Ihre innere Gemütesfajsung aber war noch verschiedener.
Eaiir war gotlos und geizig; Abel aber gerecht und tugendhaft
§. i8l.
I Mss. z, 24 . 4 ,») I Mol 4, 2.
Teufel dergleichen mit der Eva gethan (? 4 )wonitzes aber meinet, daß man durch solche Teu->e> nur böse und gotlose Menschen zu verstehen ha-°e, dergleichen Adams Geschlecht vor dem Sechgewesen; von weichem es daher heisst, daß er ihnw seiner Gleichheit oder nach seinem Bilde gezeu-gt habe (z;). Die Muhammevaner sagen, daß,unsere erste Eltern aus dem Paradies geworfenWorden, Adam auf die Insel Teflon gefallen sey,U»d Eva bey Jovdah in Arabien; nach rc,c> Jah-ren der Absonderung sey Adam, auf gethane Busse,von dem Engel Gabriel an einen Berg nahe beyMecea gefüret worden, woselbst er sein Weib ge-sunde» und erkant; daher derselbe Berg Arafat gr-ämet worden: habe sich aber hernach mit ihr wie-der m die Insel Leylon begeben, alwo sie fortge-farm ihr Geschlecht fortzupflanzen (;6).
(.H- Dennoch sind einige Rabbinen, als N- Sa-lvmo Jarch: und N- Moses ^avdarschan (z?),gegenseitiger Meinung. Andere sind noch viel wei-wr gegangen, wie P. Bartoloceius versichert,dessen Worte wir nur beifügen, zu zeigen, was vorabscheulicher Einbildungen manche Leute fähig sind,uns aber mit derselben Übersetzung zu verschonenbitten: äe protopsrente Alismo its timikre !en-b»nt, vt iptum etism neksrise incontinenttse,guog rxferre puäct, inümulent; ct, ante linsewrwstionem, omnis iuments ierssgue csmpi csr-Nalitercognouilldsiunt (Z8).
»(I) Einige Rabbinen haben sich eingebildet, daßEain und Abel Zwillinge gewesen, welches auchMvinus angenommenes); nur haben jene noch^zugesetzet, daß Lain eine Frucht des Teufels oderS«Mmaels gewesen, welcher kch zuerst mit der^vg vermischet; woraus sie nachher durch eine neueSchwängerung denAbcl vomAsam empfangen 40-Einige Ketzer haben auch erdichtet, daß beides LainUnd Abel eine Frucht des Teufels gewesen (4P.
, (K) Der Name Lain bedeutet eine Erwer-bung oder Besitz, wenn» man ihn, obgleich nichtgar regelmäßig, von dem Wort -"!> Rana Her-der . m); Abel aber, oder vielmehr -Habe!, be-brütet Eitelkeit, und nicht Trauren, wie Io-
nnrig. I,. l. c. 2.
Mai- sephus (42) und Eustbms (4;) dafür gehalten.Die arabischen Geschichtschreiber melden, daßAdam vor dem Labil, denn so nennen sie denLain, einen Sohn mir Namen Abd'alharerh ge-habt; von welchem sie folgendes berichten: AISEva mit den» ersten Kinde schwanger gegangen,sey der Teufel zu ihr gekommen, und habe sie ge-fragen ob sie denn wol wisse, was sie trage, undwie sie von dieser Last befreiet zu werden gedächte?Da sie nun nicht im Standegewesen darauf zu ant-worten, sey sie ganz erschrocken zum Asair, gegan-gen, ihn davon zu benachrichtigen: der, unwissendwas er davon denken solle, ganz traurig und tief-sinnig worden. Darauf sey ihm der Teufel erschie-nen, und habe gesagt: weil er den geheimnisvollenNamen GOttes wisse, so wolle er kraft desselbendurch sein Gebet von GOtt erhalten, daß Evaglücklich mir einem Sohne, nach Adams Bilde,entbunden werden solle; wenn er versprechen würde,denselben Abd'alharerh zu nennen, das ist, einenDiener Alhareths, weiches der Name des Teufelsim Himmel gewesen, anstat Abo' allah, oderDieners GOttes, wie Adam vorher willens gewe-sen. Welches Adam auch samt seiner Frau bewil-liget, und dem Kinde diesen Namen gegeben, wor-auf es aber alsbald gestorben (44). Welches imRoran an den Eltern getadelt wird als eine Artder Abgötterey (4;). Diese ganze Geschichte aberscheinet keinen andern Grund zu haben, als daßMoses den Lain Gbed adamah, das ist, einen 2k-ckcrsman genant, als welches im arabischen über-setzet werden kan Abd'alharerh.
Abulfaragius (46) meldet, daß Lain im dreißig-sten Jahr der Welt samt einer Zwillingschwester ge-boren worden, welche er Rlimia nennet; Eury-chius aber Azrun, und andere Ralmanna: unddaß dreißig Jahr darauf Abel gleichfals mit einerSchwester zur Welt gekommen, die er Lcbudhaoder Lefuranennet; Eut/chius (47h aber, welchersaget, daß ihr griechischer Name Lefura gewesen,Owaim, und andere Delborah (.-s).
(>Z 7 - B ) AusHrn- Joh Simonis onomsüico
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k4euuokim psrr. > csp. 7. (-6) bibiivrk. vrienr. y, (Z7) Stehe 1.0.
y.iil. tz8)Ls^,<>/-coi«-'m bidI.llgkI>ir,. p.7;. (Zy)Siehe 6cne5 4, r. tgot
c. (4^baeros.c.40. 142) 20114. b. 11. c, 6. (4;)-je prsepaini L112NA.
t..a. (44) Orienc,p,4;g cte iurenzi. U. 5-c. !j. in Stoor.p.ryi.
(4;) -ttcorsn 02p. 7. v. >8.7. (46)x. 6, t47) x. 15 . in Lsnel'. 4,1. iii-
Üur.t'stcislck. loin. I, y, lir.