Band 
Erster Theil.
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190
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i9o i Hauptsmck. Die ülgemeine Welthistorie bis aufdie Sündflut.

liche Schicksal verordnet, die Schriften, so zu Gippara vergraben worden, zu sich zu »E'men, und dieselben dem menschlichen Geschlecht mitzutheilen; berichtete ihnen auch, daß dflOrt, wo sie sich befänden, das Land Armenien sey. Nachdem sie da6 gehöret, brachten I»den Göttern Opfer, und giengen einmutlg nach Babylon, und gruben nach ihrer Ankwstdiese Schriften zu Gippara aus, erbaueten verschiedene Städte, errichteten Tempel, lMfürten die Stadt Babylon wieder auf/).

§. sog.

Manethons Die Egypter, welche keinem Volk in Absicht des Altertums weichen wollenbericht von den gleichfals eine Reihe von Königen, welche vor der Sündflut regieret haben sollt»'rm^merw^dlnd um den Lhaldäern gleich zu kommen, fangen sie ihre Nachricht mit eben demftlbe»Jahre an, womit jener Geschichte beim Berosus angehen §).

Es hat vordem eine alte Chronik bey den Egyprern gegeben, die man vor nichtgar zu vielen Jahrhunderten noch gehabt §), welche zv Dynastien von Fürsten enthalte»,die in einer Reihe von uz Gliedern durch eine erstaunliche Zeit von z6;2s Jahren (F) in dei»'selben Lande sollen regieret haben. Binnen welcher Zeit Egypcen von drey verschiedene»Häusern sol seyn beherschet worden, davon die ersten die Atiricen, die zweiten die Mesträet,und die dritten die EckVprer (G) gewesen.

Aller»/

/) Siehe ex kcrolo 3gu,I Lyneelium p.zo.Zi. st gpuä Lyrillum contra lullzo. I!l>. >.

ex eoliem ggud 8)'ncci>um ;8. zy. ccLpuä Luseb.äc prsegarrk. Luaox. iib. §, c. 12. F) ?,

/>) Ibidem 51. er ckcon. gracc. y. 6.

Ueber dem Altertum des egyptiscke»Reichs und der ganzen egyplischen Zeitrechnung,ist in den neuern Zeiten sehr gestritten worden, dabeyman unstreitig aufbeiden Seiten zu weit gegangen.Nachdem feindseligeWiedersacher der gütlichen Offen-barung das hohe Altertum der Egsprer zur Be-streitung der Geschichte Mosis gebraucht: habenderselben Vertheidiger beinahe alles, was davon vor-gegeben worden, geleugnet, und den Ursprung diesesReichs sehr jung gemacht. Welches sonderlich vomIst Newton geschehen, dem sich aber Wil. War-burton cmssürlich wiederseht,und in tke äimne legs-tion c>k bivtes vol. r p. 4 5 e 6 t. r-; p. 17-L81 dashöhere Altertum der Egypter zur Bestätigung derinostaiscken Geschichte zu retten gesucht. Äusserden algemeinen Abhandlungen der alten Zeitrech-nung, und Perizomo, hat Hr. Jac. Rock im Pva-ro öder ältesten egypriscken Historie dieses Al-tertum untersucht, wovon das erheblichste in denfolgenden Zeltlauf gehört und daselbst füglicher wirdkönnen geprüft werden (r6).

(F) Diese angegebene Zahl scheinet ganz offenbarreine wirkliche Zeitrechnung, sondern eine erdichtetestlrronomiscke Rechnung gewesen zu seyn, indemste das Prodvcr ist von 146k mit r; multiplieiret,wel-ches die Zeit des grossen Umlaufs des Thierkreises ist,so in dcn egvptistcken und grieckisclieu Fabeln garberumt ist; bey deren Beschluß derselbe wieder in ebendenselben Punct eintreten sol, wo seine Bewegung

angefangen, nemlich in die erste Mrnvte des erste»Grades des Widders (40).

Von so einer Rechnung scheinet auch allem A»'sehen nach Diodorus die von ihm angefürte Zalffgenommen zu haben, sowol der l 8000 Jahre, in ivc»chen die Götter und Helden regieret; als auch d»i;ooo Jahre, die vom Grus, dem Sohne Isis, °,auf die igoste Glynipiade verflossen seyn sol, bin»»welcher Zeit Egypceir von Menschen sol seyngieret worden (41); oder auch diejenige Zeit,«»welcher er an einem andern Orte meldet, daß fied»Zahl der Jahre gewesen, von Isis und Gsiris an b>°auf Alexander» den grossen, nemlich etwas üb»ioo<7.o, oder etwas weniger als Lzooa (42). Al'de»dergleichen ausschweifende Zahlen sind von den egs!ptlscken Priestern auch Hecodoro und plaw»aufgebunden worden : wie wir an einem aiidk»Orte bemerken werden.

(G) Diese drey Stamme, wo einiger Schot»,der Warheit in dieser Nachricht seyn sol, schei»»'allem Ztiisehen nach die Götter, die Halbgötter»»"sterbliche Menschen gewesen zu seyn, weiche nach»»derer Schriftsteller Bericht nach einander in EÄpten regieret haben sollen. Daß die Aurite»,chen Nanien Goar (gz) von Abaris oder AvO»^herleitet, wiewol diese Stadt erst lange Zeit nach esSündflut von den Hirten erbauet worden,zom'us aber mit mehrerer Warscheinlichkeic »»im, Uhr, Licht, die Götter gewesen, oder FüE'die vor der Sündflut regieret; die Mesträek a»

<40) Sieht p. 52. sq,h O/s^. Kc, lib. I. r>. 41.

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(4s) Iciem ibidem x.ro,