6 Abschmt. Voll der Sündflut.
2 OY
pfen herabzufallen, mit entseßlicher Gewalt in einer Art von Strömen herunterstürzen
Und diö allein hat eine grosse Überschwemmung der niedrigern Gegenden verursachen kön-nen. Doch da die Wolken nicht mehr Wasser ausschütten können, als sie gehabt, welches aufdiesen Fus bald würde seyn erschöpft worden: so scheinet aus dem langen Anhalten diesesRegens zu erhellen, daß derselbe vielmehr mäßig und stufenweise müsse gefallen seyn. Dieunterirdischen Behältnisse haben einen viel reichern Zuschus liefern können, die Sündflut zubewerkstelligen, und enthalten warscheinlicher Weise weit mehr Wasser, als hinlänglich istdie Welt noch weit höhe/zu überschwemmen, als Mofts erzälet (^). Die einige Schwie«Listen ist nur, sie aus dem Abgrunde über die Erdfläche herauf zu bringen. Und weil wir hier^irie natürliche Ursach angeben können: so glauben wir, ohne unphilosophisch zu handeln, den^tund dazu in der götlichen Macht suchen zu dürfen, die bey dieser Gelegenheit den gewön-nen Lauf der Natur in so weit unterbrechen können, als es die Bewerkstelligung ihrer Ab-sichln erfordert, welches kein grösser Wunder ist, als die Fortdauer dieses Laufs der Naturselbst (ibs-^ grwis, die Begebenheit an sich ist so außerordentlich, und ihre Folgen soerheblich gewesen, daß es sehr vernünftig ist zu glauben, GOtt habe sich dabey auf ganz be-sondre Art beschäftiget. Die Stoiker, welche abwechselnde Verwüstungen des Erdbodensdurch Feuer und Wasser angenommen, haben die Möglichkeit einer algemeinen Sündflutgar nicht in Zweifel gezogen: „Es giebt grosse Meere, sagt Geneca *), die wir nicht sehen,„ein grosses Theil der See liege versteckt und verborgen, und manche Flüsse schleichen in ge-
Siehe iir Comment, und K-V vbl tuprs p. n 6 . ?) nrt. gnaeü. lib z. c. 17,
(A) Obgleich Hr.lW.Raleigh (84) der Höhe der auch alle Veränderungsgesehe, deren BeobachtungBerge dreißig Meilen zugesteht: so wird doch der den Lauf der Natur ausmacht, auf götlicher Ver,höchste in der Welt nickt über fünf Meilen arade in ordnuna beruhet. Wenn solches jederzeit richtiqer
höchste in der Welt nicht über fünf Meilen grade in ordnung beruhet. Wenn solches jederzeit richtigero>e Hohe gehen. Olympus, dessen Höhe die Dich- erwogen würde: so würde nicht nur die ungegrun-so gros machen, übersteigt nicht anderthalb Mei- bete Vervielfältigung von Wunderwerken, sondernln und siebzig Schritte, im senkrechten Durch-- auch die unbesonnene Verleugnung und BestreitungIchnit. Der Berg Athos, der seinen Schütten bis derselben unterbleiben. Mehrere Untersuchungenm die Insel Lemnos, und also nach plinmsRech- der Sündflut sind anzutreffen in Uvon Gaukesoong sieben und achtzig Meilen weit werfen sol, ist äiü'. pbylico - Zeometrico ttreologicsäeäiiuuio, somcht über zwey Meilen hoch. Der Laucastrs ist in der bililiotk. breui. clsül 4 takele. ; x. 798nicht viel höher (85). 3" die Spihevom Teneriss, vorkomt; Melck. Leyvekers äe vniuerk. äiluuio.Man vor den höchsten Berg ü> der Welt hält, mag und Christoph Reuchlings äe äiluuio moLico;'»dreien Tagen erstiegen Eden; acht Feldweges ingleichen in Thom. LySiats prselcÄ. sltronom.»u> eine Tagereise gerechnet, welches ohngefär eine äe nsturs eoeli et conäitionibus eleiuentorumsenkrechte Höhe von einer deutschen Meile be- cuin äikguik. pkyllol. äe origine kontium, seku«!L»gt(,86). Und die Spanier versichern, daß der et äiluuii vniuerü-iis. Die seltsame Verwand-Andes, diese stolzen Gebirge von Per«, gegen wel- lung der ganzen mosirifchen Nachricht von der
4 rr^uegen wer-- ,v von oev 'tznror
^»(87). behauptet hat in der Klitoris äiluuii dcoscki, bel-
behauptet hat in der Klitoris äiluuii tauscht, kel-jitcvtkicikecunäi ex ponto in pslseltinsw, welche
^böre zu Wunderwerken keine grössere Kraft GO^ sssvriscoiwpe^o < ^?uli tüselis inst^kere Anwendung derselben, al! ^?? derlNäckak^ '^?°4 angetroffen wird, nachL chen Begebenheiten und Verändern, qen- der« AbkandN.n?« p. i;z 6z. ist », drey beson-Fk nur die Fortdauer der zufälligen Säfte n von Seelen ^b»nn Heinrich
N/pfen einen immerwärenden Einstchsde/un den weicke iu ^^ g-prustundwiederlegtwor-
^'tt°lbaren MitwirkungGOtteserforderkLern ! *
( 84 ) 816 . vf rbe -vorlö, 1 . 5 - c. 7 , §. 6 .Üb. 1 . c. iO. prop.t 8?) ä
Aw. H. I Theil.
7. §. 6. (85) Siehe w I. r. e. s.
( 8 ?) vri§,krcr,z>.544 6 g.
Dd
szs) viä.