Band 
Erster Theil.
Seite
230
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M i Hauptstück. Die algemeine Welthistorie bis auf die Sündflut.

Achter Abschmt.

Eine Untersuchung von der Lage des Gebirges Ararat,

und den mancherley Meinungen darüber.

Von dem Gebirge Ararac findet man gar mancher-len 24^. dahin geyvkkt

.. DieNNcht der fibyllinischen Versen -4?.

2. Die Erzälung des Ben Gor-on - 49 -z Zlve» besondere Tradtiivnei!, danvlr die erste

250. LZi-

die zweite vorgetragen, und ei» Einwürfegefnget wird r;;.

4. Die Armenier nennen den Berg, auf welchem dt-Kasten Noch geruhet, Masis, 254. Beschreibungdesselben 255. Fabeln dauon, sonderlich bey de»armenischen Mönchen r;6.257.

Verschiede-ne Meinungenvon dem ge-birge?lrarat.

Ueberliefe-rung dersibyl-linischen ge-dichte.

- §. 247.

s^he wir dieses Hauptstück beschlieffen, wird es nicht undienlkch seyn, einigen Bericht

von dem Gebirge Ararar zu ertheilen, auf welchem sich des U^oah Kasten nieder-gelassen, weil die eigentliche Lage desselben durch die verschiedenen Ueberlieferungendavon einigermassen ungewis geworden.

§. 248.

In den stbMnischen Gedichten wird das Gebirge Ararat an die Grenzen voMschwarzen phrygien verleget, nahe bey (felänen, wo der Flus Marsyas entspringet °),welcher seinen Ursprung aus eben derselben See hat, mit dem Mäander, und zuletzt auchin denselben läuft ?). Es erhellet aber aus guten Nachrichten, daß es an dem Ort garüberal keinen Berg gebe, wenigstens keinen bey weiten nicht so hohen Berg, als das Gebir-ge Ararar notwendig gewesen seyn mus; sondern nur einen geringen Hügel oder Erhö-hung s). Diese Einbildung scheinet daher von Apainea, einer andern Stadt nahe bey Le-länpn entstanden zu seyn, welche den Zunamen Eibotss gefüret, so einen Rasten bedeu-tet; nicht, wie Bochart bemerket *), von einiger den Kasten Noäh betreffenden Ueberlie-ferung, sondern von ihrer Lage; indem sie als eine Lade oder Kasten von drey Flüssen, so sieumgeben, eingeschlossen wird; so wie der Hafen zu Alexandria in Egypfen Ciboros ge-nennet worden, von dem Meerbusen, der denselben umgeben. Ueberdis ist Eiyotos einneuer Name gewesen, der in denselbigen Gegenden nicht scheint bekant gewesen zu seyn, bevorer der Stadt Apamea beigelegt worden, die Seleucus, oder Amiochus Sorer *) er-bauet; ja die Stadt Celanä würde ein älteres Recht dazu haben, wenn es anders einigesolche Ueberlieferung gegeben §) **): so daß alles, was man weiter davor anfüret, so von der

Apameer

v)Ub. z8- Nb. 12. s-rm. Z8-

c.z. in'» üb. 1. c.

vbi suxira.

(* -H.) Vor Alters hat diese Stadt Libotos geheis-sen. Denn Strabo (5;) sagt: Antiocbus Goterkrackte das Volk von dar, nemlick von Lele-ne, nach diesem Grt, der nun Apamea heisset.

Woraus denn erhellet, daß die Bürger der altenStadt Lelene nach chibotos gebracht worden, wiesolches auch aus der folgenden Anmerkung geschlos-sen werden kan; welche Stadt aber in den folgen-den Zeiten verbessert, und ihr vom Antiochus derName Apamea beigeleget worden (56).

K I. c. lib. 5»

r) vbi tuxrr, /.««->-

(**-H.)Lelene unbLrbotos waren zwoStadte,diezu einer Zeit bekant gewesen. Livius < 57) berich-tet, daß Apamea nicht ferne von dem alten (selt-ne entlegen gewesen. Da nun, laut vorhergehenderAnmerkung aus dem Strabo, die Einwoner vonLelene nach Apamea gebracht worden, unddiese letztere Stadt keine andere als das alte Libo-tos gewesen; so fält die Mutmaßung der HerrenVerfasser weg, daß Lelene ein gewisses Recht hatte,sich diesen Namen zuzueignen. Wie unsicher aber

alles

(;;) OZevxrsxk, snrlgu. lib. z. x.y;. (LS)ibich l!b. Ir>' (57) s'«» bistar. lib. 2 z, c. iz;