Band 
Erster Theil.
Seite
231
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7 Abschmt. Eine Untersuchung von der Lage des Gebirges Ararat rc. 251

Apameer Prägung ihrer Münzen mit dem Bilde eines Kasten auf der Rückseite, wie ausdrey verschiedenen Stücken zu ersehen, so dem Adrians 0 , Septimio Gevero, und Phi-lipps «) dem Arader zu Ehren geschlagen worden, von keiner Erheblichkeit ist ('«°).

§. 249.

Den Gsrion scheinet den Namen Ararat auf den Caucastrs auszudenen «).Ben Gori'onsGemeiniglich aber sind beides von alten und neuern Schriftstellern durch die Berge Meinung,rar die armenischen verstanden worden. Von den 70 Dolmetschern -) und in der Vulgä-rer wird Ararat durch Armenien übersetzt. Und noch jeßo fürt eine Gegend dieses Landesden Nanien Ararat oder Airarat"), von einer darin befindlichen Ebene, die zum GedächtnisArai, des achten Königs dieses Volks, der daselbst in einer Schlacht geblieben, so genantworden ; indem Arcryi O arat die Niederlage des Arai bedeutet. Ob nun wol die Ge-ehrten darin überhaupt einig sind, daß sie das Gebirge Ararat in Armenien setzen: so theilenße sich doch über der besondern Lage des eigentlichen Berges, aufwelchem sich der Kasten nieder«

Massen. Da es zwey Meinungen giebt, deren jede durch eine besondere Ueberlieferung be«

Miget wird.

§. 2s0.

Die erste Meinung hievon ist, daß Ararat einer von denjenigen Bergen gewesen, Erste mei-welche Armenien gegen Mittag von Mesopotamien, uud dem Theil Assyriens abgesön- "ung von derdert, der von den Curden bewonet worden, von welchen diese Berge den Namen Eurdue wArmenKn^oder Card» bekommen, so von den Griechen in Gordyäi und andere Namen verändertworden ( ). Von den Arabern wird dieses Gebirge AI Judi genant, wenn solchesnicht durch ein Versehen aus Gordi herrüret, oder eine Verfälschung von Cordi oder Jor-di ist es von den Arabern geschrieben werden mus °); ingleichen Thainanin

vermutlich von einer Stadt dieses Namens, welche an dem Fus desselben gelegen.

Diejenige Ueberlieferung, welche meldet, daß sich der Kasten LTsoäh auf diesen Ber«

ZkN niedergelassen, MUS sehr alt seyn, weil sie sogar bey den Chaldäern angetroffen wird §).

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z,)Iesz7,z8. -,'Mos. 8 , 4 . -Lön.,s,Z7.

tr nonc- ä-- Lxlil-r, <n» u-pcnäenr öu kLtnarckar ci'^rmcnie, Public- p-rL I- cie 5vl> biüolr- crirl-qne lle la cre-nce -r 0c- conrumes cl-r nslionr -lu t.-usnr. ir. <E u- ,-bli- /irmenicir ^1

in compcnSio x-vxr vumers p. q6. rr 52. c) gnn-,. p. 4,. blbliork

»rlenr. Licl-, 6 ,ouc>i. pb-Iex. üb l. c. z. -7) In norls -a ^IkrsxLn. p. -87

(^eobrg^K.^ublem. 2OL. lolepkuin snrlHu. Ub. i. csp.H. *

sey, was man von der Sundflut bey den heid-wuhc» Scribenten antrift, und wie möglich es sey,M diejenige Figur, welche man für des Noahgasten anflehet, auch etwas anders vorstellen könne,ist einigen Gelehrten längst angemerket wor-d'" ( 58 ).

. (>8o. B ) Die ausfürlichste Abhandlung von die-Münzen Octüv Lalconeru äs „um. spsmeent.in Jac. (Vronovii tbef. snt. ßrsec. tom. 10.L.S8-. lü. anzutreffen. Ausser den bereits von den^»fassem und in des holländischen Uebersxhers An-merkung gemeldeten Schriften handelt davon Sam.schart kksl. p. ix, Jac. Saurin äill.- x. iz, 5 g.

undJoh. Ray in den Betrachtungen von der WeltAnfang, Veränderung und Untergang, Betr.r c. ip. 97 lg-

(U> Bey den gnechisckeir und lateimsäienSchriftstellern heissen dieselbe Lardnckr, Lardiei,Locdsäi, LorOuemf GorSi, Lordär, Lurvi u. f f.Bey den morgenländischen auch LarSon, Lordyn,Lurudrc Bochgrt (79) meinet, daß es eben diesel-ben seyn, welche aus Versehen im Josephs Lärongenant worden (60)

tW) Das Wort Jordi kan durch eine sehr leichteVerwechselung des Buchstabens Ra mit Waw inJuSi verwandelt werden: doch ists seltsam, wie einsolcher Feier habe so algemein werden können.

si8) oputc. c. rom. I. cülk.7, ? Z5- L). bibüotk, eorl^uzrlg. exegsr, tvm, I, k. I, y, s. tgg.

(.;g)LscL«rtikdU-x.Ud,l.e.z. ((v) Knrlgu.l,rv, e.r, '