Band 
Erster Theil.
Seite
269
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2 Abschirrt. Geschichte Noäh nach der Sündflut mrd seiner Nachkommen rc. 269

tenKönig von der zweiten Linie r>); und einige von den Juden sagen, er sey einerley mit dem I n.d S ;;LAinraphel, dem König von Sinear, im Most ^)« Doch es giebt keine Gewi'sheit in " ^diesen Mutmaffungen, auch haben wir keine Nachricht von seinen unmittelbaren Nachfol-gern (W).

§. 288.

Die Schrift gedenkt nichts von dem Tode Nunrods; andere Schriftsteller aber TodNimrods.haben davor gesorgt, daß ein so wesentlicher Umstand in seiner Geschichte nicht möchte ver-mist werden. Einige von den Rabbinern behaupten, er sey vorn Ejau (^) erschlagenworden, den sie mit ihm in eine Zeit setzen. Es giebt eine Ueberlieferung, er sey durch denFal des Thurms zu Babel erschlagen worden, den ungestüme Winde umgeworfen, als>^imrod eben in demselben gewesen *). Andere sagen, daß, als er ein Kriegesheer gegenden Abraham gefürt, GOTT ihm ein Geschwader von Mücken entgegen geschickt habe,welche die meisten derselben umgebracht, und den Nimrod insbesondere, dem eins vondiesem Geschmeis ch das Gehirn durchboret.

§. 289.

Wir kommen nmnnehro auf die Geschichte Semsund seiner Nachkommenschaft: Von dem ge-die wir mehrerer Bequemlichkeit halber zuletzt gefetzt haben, ob er gleich der zweite Sohn schlechteSemsNoäh der Geburt nach, und der älteste den Vorrechten nach gewesen, indem ihm das Rechtder Erstgeburt zuzukommen scheint.

Die Nachkommenschaft Sems wird vom Most zweimal angefürt. Am erstenOrte t) meldet er nur die Namen derer von seinen Nachkommen, die in den ersten Zerstreu-ungen mit begriffen werden. In der andern Stelle") fürt er die Gefchlechtsfolge in derLinie Arphachstrds herunter bis auf den Abraham. Doch, da der heilige Geschichtschrei-ber viel kürzer gewesen in dem Bericht von diesen Erzvätern als in der Geschichte der LinieHarns, und von keinem derselben etwas weiter erzält als ihr Alter, und das Jahr ihres Le-bens, in welchem sie ihre Söhne gezeugt haben; wodurch wir «m Stande sind die Zeitrech-nung dieses Abschnits heraus zu bringen, weiter aber auch nichts: so muffen wir im übri-gen unsre Zuflucht zu den Ueberlieferungen und Mutmaßungen der jüdischen und christ-lichen Schriftsteller nehmen, wo es uns an Stof nicht leicht felen wird.

L l § §.290.

<>) Siehe oben § r84 Hot (K). Nr.Lk, n. Os«. L-»- in ri-mgk vguia. »-) K'N-

^H^e-Ie rel. vor. ?erf.p. 274. Siehe oben § r84.not.(§). ») l Mos.lo,r>. «) ibia.,

(W) Einige christliche und mohammeSaniscbe dem2lvam gemacht, sey mit desselben Körper in derGeschichtschreiber nennen die ältesten Könige der Ba- Arche gewesen, und als LToab und seine Söhnevploni'er, die dem Nimrod gefolgt sind, xpima- das Schis verlassen, habe -Ham denselben zu steh ge-sedah, das heist Nimrove (88). Einige von deir nommen, wodurch er auf den Namrod gekommen.

«ehtern sagen, er habe in al Sowad^o Zchr ge- Als derselbe ihn angelegt, so seyn alle Arten vonherschet, und sein Thronfolger sey ein Prinz von eben Thieren und Vögeln gekommen, und vor ihm nic-Hause gewesen, der Nabad Ebn Roud gehest- dergefallen, weil sie ihm eine überlegene Stärke bei-mu und l oo Zahr regiert habe (8 v): einige von den gelegt, daher sie ihn zu ihren Könige gemacht, ver-lästern aber erzälen uns, Bokhtanjer, oder vielmehr möge der Schriftstelle, wo gesagt wird, er stv ein^»kht Nasr, so der Name ist, den die Morgen- gewaltiger Jäger vor dem -HErrn gewesen.

^"der dem Nebneadnezar, Könige von Babylon Als darauf Esau diesen Rock an Nimrod gesehen,

^ben, sey von diesem Geschlecht gewesen (20), habe er eine so heftige Begierde darnach bekommen,

W Sie erzälen folgende Begebenheit als die Ver- daß er ihn erschlagen, und ihm denselben abgezo-"wassung dieses Zufals: Der Rock, welchen GOtt gen (91).

b8) S. bidl. orient. srt. re-mroit. (8y) LymI <i- rel. vct, ?crs. y.

4 Z. s^o) hlü. ö^nali. p 72. (91) kirk- c.