zc>6 ii. Hauptst. Algemeine Geschichte von der Sündflut bis Abrahams Geburt.
I tt dG- -!VI. ches von einer Stadt in der Nachbarschaft Babylons, Is t) oder Hir genannt (.2"), herbei». L. G. wurde. Die morgenländische Schriftsteller sagen, die von den Söhnen Aoab
erbaute Stadt habe ziz Klaftern in der Länge und izr in der Breite gehabt, ihre M^u-
ie) 6 liö p. ZL.
(M) Es ist viel, daß unter der Menge von neuem nommen, die vorl Entdeckung des Vorgebirges derSchriftstellern, die beiläufig oder ausfürlich von Ba- guten Hofnung nach Persten und Indien über denkylon gehandelt haben, kein einiger, so viel wir wis- Enphrar gereiset, gedenken dieser Quellen von Esen, den Bocbark auSgenolnmen (12), dieses artigen gem Harze, als einer Seltenheit. Einige derselbe»UmstandeS beim-Hersvoro gedacht hat. Dieser thun des von, Herodoto gemelkten Flusses (, 8 ) Et'Fürst der Geschichtschreiber bemerket, daß bey der wenung, und versichern uns, das Volk dieses Las'Stadt I», 8 Tagereisen weit von Babylon, ein klei- des habe eine Ueberlieferung, daß man bey Erba»'ner Flus gleiches Namens in den Enphrat stresse, ung des Thurms zu Babel das Harz von da au»dessen Wasser häufige Stücke Harz mit sich füren, zugefurt habe (19) ; welches von den arabischen »»»welche von da weiter bis an die Mauren Babylons persischen Geschichtschreibern bestätiget wird (rol-gebracht würden. Diodorus sagt, die Menge des -Hu, -Heit (ri), Err (rr,),Ait (rz),oder Ist (24)'Harzes sey in diesen Gegenden so gros, daß es nicht wie es von den Reisenden verschiedentlich geschriebennur zu den Gebäuden der Einwoner hinreiche, son- wird, ist eine grosse türkische Stadt (2;), an derder,, ihnen auch zur Feurung diene, indem es qe- rechten oder Abendseite des Euphrats gelegen (rs)trocknet, und wie Holz gebraut werde dz). -Hit und hat ein Castel, welchem gegen Südwesten (r?>heistAeliopolis bey dem IsiSorovon Lharax (14), und drey Meilen von der Stadt, in einem Thale,weicher auch der nahe dabey befindlichen Harzquellen viele Quellen von dieser schwarzen Materie sind (r 8 >gedenkt, und die Stadt selbst an den Laphrat seht, deren jede ein Getöse gleich einer Schmiedeesse macht/vhngefär 21; Meilen westwerts von Geleucia am und unaufhörlich diese Materie hervor treibt, u»dTigris; welches besser mit dem-Herodotsüberein sprudelt, so laut, daß es eine Meile weit davonkomt, als die Nachricht einiger neuern Schriftsteller, hören ist ; daher die LNoren oder Araber diesesdie dis -Hit zi parasangen, oder an die ir 8 Mei- Ort Bab al lehennam, das ist, die Höllenpforlllen westwerts von BaghdaS sehen, in der Mei- nennen (29). Es verschlingt derselbe alle schwere Kör-nung, daß dieselbe nahe bey, wo nicht gar auf der per, und viele Kamele fallen von Zeit zu Zeit in dieStelle des alten Geleucia stehe, und 21 ParasaN- Brunnen,wo sie unwiederbringlich verloren sind (zc>):sen gegen Westen von Ambar, einer vordern be- Es quillct dergleichen aus einem gewissen Sumpfrümten Stadt am Euphrat nicht weit von Fe- hervor, verursacht einen stinkenden Dampf, und läuft
lujiah nach Norden zu ; 8 Paraßrngen aber gegen unter dem Kochen unaufhörlich vorn Pech über, wcl-Mitternacht von Radcsia, einer Stadt, die nicht ches sich über ein grosses Feld ausbreitet, das alle-weniger merkwürdig ist der Schlacht wegen, in zeit damit angefüllet ist. Es stehet jederman davoswelcher die Araber den Sieg erhielten, wodurch zu „einen frey ; sie brauchen es, ihre Bore damitdas Schicksal persiens entschieden worden (16). auszukutten oder zu verpichcn, indem sie es zweyDiese Harzquellcn werden Gyun -Hit genant, oder drey Zol dick auftragen, welches alsdenn dasoder die Guellen von Hit, und sind unter den Wasser aushakt (zi), auch pichen sie damit ihre ausArabern und Persern sehr berümt; die letzter» Palmzweigcn erbaute Häuser. Wenn es nicht ge'nennen sie Lhesmeh kir,das ist,Pechq«elleu. Die- schätze, daß die Ueberschwemmungen des Euphratsses flüßige Harz wird Nafta genant; und die Tür- das Pech wegfürten, welche alle den Sand von der"ken geben ihm den gramen Rara Satt;, oder Orte an, wo es quill, bis zum Strome hin über-schwarzen Maftir, um es von, Pech zu unter- deckt: so würden sich schon vorlängst ganze Berge da'scheiden. Ein persischer Erdbeschrciber sagt, da« von aufgethürmt haben (z2). Sogar der Erdbodenriafta komme eben so aus Quellen in der Erde her- und die Steine da herum geben Harz von sich, undvor,als der graue Am der aus Quellen in derSeel 17). die Felder haben einen Ueberflus an Salpeter (zz).Alle neuere Reisebeschreiber, den Rauwolf ausge-
(.12) S. Sockel pk-NkA. I',b. I. c. tt. (iz) I,b. 2. k>. 100. (14) lnter 6eoxr. v-t. -Ulk,
ttu-i<onivol.2. (ir) 6«/» noc. s-i Sltrügan. p. 124. 125. p. 199. siS) O'
bibi. orienr. -irr. tlir, /tnbar er LsUeLg. (,7) SpriU eunU. ib-u. -trr. ttlr. (18) via. Lrct/V"
coN-Sion vk vo>->xe« (.19) S- >- -n ?-rl- en -inn. 1598. Is---). par »n Oenriikomm-s«
la tuire 4n ieign-ur 8ker>ex>s >2 p. isv. Ues relarion- vrrir-KIe- er curieules. (2 ) S. O'sripra. ^2r) /Veio----,?. (22) S-r/L- Vi-ixZIu rlelU In-iie orienksle e. 4. viU. eunä-m spui, Ue Urie lnöi»
vrienrslis vol. 7, (2z) er K/cs. (24) (2?) ><Iem in bis lr-ivelr park, 2.
V. I^Z. (aa) L/r/,-,/ L«/-- err. vki tupr,. (27) Irrvel-, vili. p,Ixrimr vol. 2. p. I4,a-
(28) vbi su^ra. (29) or ike ?regcberr l'rLvelü p. 105. vbi lupr-1. /ricbr
'I'ravr-!-. S- vbi seprL p. 17Z0. szo) er vbi supc», (zi) er Frsspivd,
luxrs. 0^) idiU, 0)) Voy-ißs ge vbi