zors ii Hauptst. Algemeine Geschichte von der Sündflut bis Abrahams Geburt.
n d S 4 Q>. berlkeferung der Einwoner angefüret worden, eine Stelle^ etwa 8 oderc) Meilen von.B^L. L.25-7. dad qegen Abend oder Nordwesten gelegen, vor den ehmaligen Thurm zu Babel zu ha>*ten Rauwslf vermeint, die Trümmer von Babylon am Ufer des Euphrars, nahe
bey
dritte Schicht mit fünf Reihen Ziegels, welches ineben dem Maas immer abnimtchis an die SpitzeEinige sagen, der Ziegelreihen waren immerund sieben eins ums andre auf einer Strohlagcund andre sehen dergleichen Streu zwischen eine MLage von Ziegeln (57); welches doch vermutlichenZrtum ist, obgleich zwischen jeder Reihe von Ziegenein wenig Stroh geleger ist (;8), oder vielmehr dnSteine mit harzigem Kalk (59), der aus Pech EErde besteht, eingelegt sind, dem man wol einen Zolder Höhe zugestehen mag? Und das ist noch heutige*Tages die Art zu bauen in Baghdad,weil es niabweit davon einen grossen Sumpf von Pech giebt(6s>so vermutlich der oben gedachte bey -Hit ist. Es sin"fünfzig dieser.Schichte von sieben und sechs Ziegelnauf einander, daß daher die gesamte Höhe sich etw»auf izg Fus belaufen mag (6i). Andre sagen, es er'strecke sich dieselbe auf 108,oder iro Fus (62). Dieses.Steinhaufen beträgt im Umkreise eine Viertelwel'le (6z), oder aufs höchste zoc> Schrit (64) ; nichtaber eine Meile, wie einer schreibt (.6;), indem det ^Regen auf allen Seiten schon viel davon weggespü' !let hat. Er hat keinen Eingang (66), sondern ist iein dichter Klumpen ; nur an dem Flus desselben jsieht man eine Maghara, oder Löwenhöle: undgegen die Mitte ist eine Oefnung, etwa anderthalbFus ins Gevierte, welche durch den ganzen Da»gehet, und endlich noch ein grosses Fenster gegen dieSpitze zu, in welches unser Reisender einen Hakeneinwarf, um hinauf zu steigen; weil die Ziegel aberlosgiengen, feite nicht viel, daß sie ihn mit ihrewFal nicht erschlagen (67).
Die Reisenden sind verschiedncr Meinung vondiesem Thurm. Einer sagt, er sey so genau vo>nMost beschrieben worden, daß der Anblick dieserUeberbleibsel und Steinhaufen einen zur Bewunde-rung der Warhaftigkeit bringen müsse, mit wetzeher die Schriften dieses grossen Propheten aufge-zeichnet worden (68). Ein andrer dagegen versichert,nach Mosis Beschreibung sey hier nicht die gering'ste Aenlichkeit vorhanden, daß bis der babylonischThurm sey : und hält daher, mit Verwerfung dtt
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(zz) Ls/ 5 - VisxFio < 1 eIIg Ins. okient. c. 5. p. 2S. (;;) v>2xe clcllz InlÜL bollr Ikglia p. izo. (z6) 77 *
cis kcrke >. 2. c. 7. (Z7) Iciein >t>-6. 1 °k- Zi'rsvelL p. 99.100. (z8) Ibi<Ie>v-
(zy) vvl. 2, p. 24 ,er 26h. Ikgueir.vio. 7 -«^cI>s-'-kiIxrimr vol.7. P.I7)0>»
vl» liigrg c. 7. p, 26. , (4s) vbi tupra. La Vo/oxe cti-p, 44. Zl 2 -
(41) /c 6o»re ibiij. (42) vbi lupr». (4z) vbi luprs. (44) er
vbi tupr^. (44) /.s Fo,,4/474 vbi lupra p. 414. (46) vbi (47) 7 .^ §„0/4^74 vbi kiig-'-.
(48) er 4 ?/ 4 /'? 4 .,71,4 blaclrluir vbi iugr^. vbi gipr,,. (49) ?s» 4 > »,'44 vl,i luge'.
(;o) w-m ibi. 4 , (41) 6<r^/rv»§t,/. (;2) L« vbi lupra. (5z) >ü. ibigem. (44) vb>
saprü. (4;) 77r«44r--44 vbi iugrg. (46) La vbi 1ii!,ra. (47) vbi kupra (48)
»4»,i"^vb> lnpra. (ry) <7,i44W4/^4 vbi siipra. (60) vbi tupr». (61) lg. Ibigsm (l42)
«44Ä-44 vbi iiiprs. i 7 4 , r,-,/,.'/'.' vbi iiiprs. (->4) Ls„//„74 er vbi iuxri, (64)
Lvpco, (ÜÜ) K/es vbi lu^rs, (67) L>>«//a^e vbi tuxra, (6g) IN. ibigcm.
(O) Der Name dieses Denkmals wird in den Rei-sebeschreibungen verschiedentlich geschrieben, baldLavcustate Llemeru (z 4 ), bald Rarkaf(zz), undAgarcuf(z6>. Alle,die desselben gedenken, nennen esden Thurm Nimrovs ; und man berichtet uns, daßdas gemeine Volk des dortigen Landes es in der Thatdafür halte (z?), und man ihm noch heutiges Tagesden Namen 0er Ueberbleibsel Ves Thurms zuBabel gebe (z8). Es liegt nach einiger Bericht 7oder 8 Meilen von BaghSad lzy), nach andrer Be-schreibung aber 9 Meilen (40) gegen Wesinordwe-sten (41). Es ist dasselbe in sehr weiter Ferne sicht-bar (41), weil es frey und allein in einer weiten Ebnezwischen dem Euphrar und Tigris steht, und nichtsgrosses oder hohes um sich hat; welches auch die Ursachist, daß es, gegen die algemeinen Ersarungen bey an-dern Gegenständen,in derFerne grösser zu seyn scheint,als wenn man ihm nahe komt (4z). Es ist anfallenSeiten in Steinhaufen verfallen,und hat daher gleich-sam einen kleinen unförmlichen Berg gemacht (44),dem es weit änlicher sieht als einem Thurm (4;), nurdaß es doch mehr viereckig als rund ist (46).
Es ist von Backsteinen gebauet, deren jeder einenFus im Viereck,und 6 Zol in derDicke hat (47-.Einigesetzen die Länge derselben auf drey Viertheii einer Ru-te, und die Dicke auf ein Viertheii (48); andere abernur auf io Zol lang und breit, und z dicke (49). DieSchriftsteller sind uneinig, was die Art der Lagedieser Ziegel und die Materie betrist, deren mansich zur Zusammenfugung und Verbindung derselbenbedienet. Sie bemerken erstlich, man habe eine Lagevon klein gestosnem Rohr und Ried mit Weizen-stroh vermengt, gemacht, und dasselbe anderthalbZol hoch über einander gelegt (;o). Einige nennensolches Matten, die von Rohr und Palmblätternverfertiget worden (zi); andre beschreiben es nur dreyZol hoch gelegtes Stroh (52), welches noch so gelbund srifch aussehe, als wenn es erst kürzlich wäre ge-legt worden (;z> und noch bis jezo ganz dauerhaftsevn sol (54). Äufdiesem Lager liegen sieben Reihenvon Ziegeln ; denn komt eine neue Lage von Rohr,sind darauf sechs Reihen von Ziegeln; alsdenn die