Band 
Erster Theil.
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ZZO li Hallptst. Algemeine Geschichte von der Sündflut bis Abrahams Geburt.

diese wurden die Inseln der Heiden gecheiler ^), allein auf den Iavan und stinEv, > - 2,97. Söhne, und nicht auf den Gomer und seine Söhne, oder auch aufeine nachmalige Pfia"'zung; denn die Schriftstellen, wo dieser letzten gedacht wird, erfordern einen Verstand, derdieselben auf das veste Land setzt. Z. Werden verschiedne Zeugnisse von diesem Schristst^angefürt, um darzuthun, es habe ein Volk in Macedomen gegeben, MeLi oder Llwvlgenant, und einen Strich Landes, unter dem Namen der medisehen Landschaft, auf de§Grenzen phäoniens. Doch gesetzt auch, daß dieselben irgend eine spätere Pflanzstadt vonMadai gewesen, welches das äusserste ist, so man zugestehen kan: so können wir doch nEabnemen, wie daraus bestätiget werden könne, daß Maccdomen aus Madai und < 5 ^tiin oder Jarrim zusammen gesetzt sey, oder auch Aemachien, veralte Name von Llfiacr^donien, von Madai herkomme, so auf dem blossen Ausspruch einer gezwungenen Abstoßmung der Worte beruhet.

§. 286.

Iavan. 4. Vom Iavan mag man warscheinlich annemen, daß er sich zuerst nahe bey fib

nen Brüdern, in dem südwestlichen Theile von klein Asien, um Ismen herum, nieder^lassen habe, welches die Stambuchstaben seines Namens enthält.

Seine vier Kinder mögen in eben denselben Gegenden ihre Stellen finden, dke sich^ihren Namen schicken, i. Die Aeoles, die Aeolien gegen Mitternacht von Ismen be-wonten, werden vom Josephs vor Nachkommen des Eiisa, des ältesten Sohns I^vans, ausgegeben; doch findet sich ein grösserer Schein dieses Namens im Hellas, deinalten Namen Griechenlandes. Die Inseln desselben scheinen diejenigen zu seyn, welch?beim Ezechiel die Inseln des Elisa genant werden, und die der grösten Warscheinlichke^

, vach Tyrus mit dem Purpur und der blauen Farbe versehen haben ch, woran, wiechart weitläufig dargcthan hat, die Küste von Peloponnes und die daran liegendelande einen Ueberflus gehabt 0 - Peloponnes, welches füglich unter die Inseln mitge-rechnet werden kan, indem es grösten Theils eine ist, enthält überdis noch eine Stadt undLandschaft, unter dem Namen Elis; und in Atticagab es eine Stadt Eleusts, und einenFlus Elissus oder Ilissus. 2. Tharsis gab, nach Iostphi Meinung, nicht nur derStadt Tharsus, sondern dem ganzen Lilicien den Namen, dessen Hauptstadt jene war")'auch scheint solches das Tharsis gewesen zu seyn, wohin Ionas vor der Gegenwart desHErrn zu fliehen gedachte"); nicht weniger auch dasjenige, dessen die Propheten so oft sebnes Handels halben mit Tprus Meldung thun >). z. Tharsis gegen Abend, glaubtman, habe sich Fxittim zuerst niedergelassen. Homerns gedenkt eines Volks in diesengenden mit Namen Cem «), von dem FluS Cetius, welches eben das Wort ist, wodurchdie 70 Dolmetscher Vamm übersetzt haben. Im ptolomäo finden wir zwey Landschaf-ten in den abendländischen Theilen Ciliciens, die eine am Meere, Ceris genant; die andregegen das Gebirge zu, mit Namen Litis. Iosephus behauptet, die Insel Cypern ftllder Sitz der Aittim, und die Stadt Citium, welche dazu gehört, habe ihren Namen vondenselben bekommen ; doch in den apocrpphlschen Büchern wird Macedonien klär/ !lich als das Land der Chernim bezeichnet, indem es vom Alexander hcist, daß er daber gt/ !kommen ö), und perseus, der König von Macedonien, ein König der Citims genant >

wird ^

Kap 8,7. ,) I. z c. 4. I. r.c.7. ^ Isnas >,?'

Ies -)/ l. 14. Iblii. 1^. «zech. 27, ,2, -5. Iblci. zs, IZ. -) Ocijss. II. V. 52s. Siehe I.

») wili-ju. l. c. 7. > M«cc. I, I.