6 Abschritt. Von Zerstreuung der Menschen und Pflanzung der Völker :c. Z49
I ^ Ursprung daher; noch viel weniger aber, daß der palus Mäotis und Lomagenein?
Syrien ihre Namen von Magog bekommen r), durch eine so gewaltsame Reihe von Ab- ' ' '
""derungen, daß die Wiederholung derselben allen Begrif von Abstammungen der WorteAufheben würde.
Die Araber, welche den besten Theil ihrer Religion von den Juden entlent haben,sNd auch mit dem Gog und Magog betank, welche sie Zajuj und Majuj nennen, undMen das Gebirge Ras oder Caucajus zur Wonung eingeben, setzen sie aber in sehr grosserEntfernung an das äusserste Ende der Tarrarey gegen Norden oder Nordost ^).
§. 384 .
Wir sind geneigt zu glauben, daß die abgedachte Gegenden zwischen den euxini- Fortsetzungkchcn und caspischen Seen, der grösten Warscheinlichkeit nach, diejenigen sind, in welchen des vorigen,nch Magog niedergelassen. Doch können wir diese Gelegenheit keinesweges vorbeilassen,
°!»es Jrtums zu gedenken, in welchen viele der neuern Schriftsteller verfallen sind, die den, "agog nach Syrien versetzen. Bocharrs grosse Scharfsinnigkeit hat zwar nicht zuge,
'äffen, daß er gänzlich dahin verfallen; doch nimt er an, Magog habe selbst seinen Na-^en einer Stadt in diesen Gegenden gegeben '). D. LVelis setzt schon mit mehrererVorsichtigkeit, dieser Name sey lange nachher von den Scychcn hergenommen worden, alsdieselben eine Streiferey in Syrien gethan, und die Stadt eingenommen, so wie auchÄechsan in Judaa nach denselben Scythopolis genant wordm ^). Doch Hr. Schuc?-fsrd setzt den Magog selbst hieher, mit dem Gomer, Tubal, Tbogarmaund Me-stet) um ihn her ff. Was diese Meinung verursacht, ist eine Stelle im plinio, woderselbe bemerkt, Bambyce, sonst Hierapolis, heisse bey den Syrern MagogDoch darin verrät sich ein handgreiflicher Feler des Abschreibers, der MagoganstatMa-ödg gesetzt, wie vom Dr. Hyde ist bemerkt worden, der sich wundert, daß kein Menschdiesen Feler im plinio ausgebessert habe "). Assemanni hat seitdem desselben gleichfalsMeldung gethan'); dem ohngeachtet ist er bis jetzo unverbessert geblieben, auch sogar in'sardouins letzten prächtigen Ausgabe dieses Schriftstellers.
§. 38 s.
z. Es wird durchgängig angenommen, daß Madai Medien gestiftet, und die Me- Mad«§.
^kr füren diesen Namen allenthalben in der Schrift -). Wogegen ein gelerker Schrift-Heller r), der Macedonien zu dem Orte macht, wo sich Madai niedergelassen, folgendes^wendet: i. Daß die Madai oder Meder inder Schrift nicht eher als in den spätern ZeitenI ^gsfürt werden. Doch hieraufläst sich antworte», daß die Juden allezeit den Namen beibe-I halten, und es ist klar, daß sie denselben so früh gebraucht haben, als sie Gelegenheit dazu
! gehabt. 2. Daß diese Lage den Madai zu weit von seinen übrigen Brüdern entferne, und
ffn aus ihrem algemeinen Erbtheile ausschließe, so die Inseln der Heiden gewesen, um ihndas Antheil Sems zu versetzen. Doch unserer Vorstellung nach haben ihre Pflanzstädtea>8 hieher beständig an einander gegrenzt; denn das abendländische Medien hatte gegenMitternacht den Flus Ros oder Aras zur Grenze, bis an welchen, wie wir oben bemerkthaben, die Herschaft Magogs sich erstreckte; und vieleicht beziehen sich diese Worte: durch
Tx 3 diese
e) ^rvxr. otrke via "reNim. vol.I. P.164. t>S.O'7/«»^e/olkrIiI,vr'>ent.Lrr.IgbIvuxeeticrgz'iouxep.q70.er Oevxr. klublsnr. si. 247. 267, -) kkaiex. I. l. c. 2. er I. Z.c. iz. t') 6evxr. vfrke ulr! 1°elt. vbi
tupra. 6snne5t. os rke lrcrerl sncl pr»f»ne Kilt. vol. 1. p, i;L. m) Uilior. nrrur. lib. ;.cl>p 2;.
«Nn nori« sllperirlnl. iriner. p. 42. o^kikiiorke-aorlenr vvl,s.<lilrerr.>!e /Vlonvpkxr. »il voc» N»duz.
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