3)2 II Hauptst. Algememe Geschichte der SkmdsiuL bis Abrahams Geburt.
^ndS^or. §' b92.
V.C G r;97- Doch liegt uns ob, etwas von den Nachkommen des Iaketan zu sagen; die, wenn ße^Zweite zer- mit in der ersten Zerstreuung begriffen gewesen, ihre Wanderungen etwas in die Zeitenstreuung der des Lebens pelegs hinein scheinen angefangen zu haben. Von welchem Erzvater wir hier nurnachkommen bemerken wollen, daß es nicht warscheinlich sey, daß die pelasgier in Griechenland undZaketcms. Julien ihren Ursprung von ihm haben, wie sich manche einbilden // ; vielmehr erhellet esaus der Schrift, daß beides er und seine Nachkommenschaft in Chaldaa, in dem Erbtheile ih-res Anhcrrn, des Arphachsad, so lange geblieben, bis Tharah, der Vater AbrahamsUr in Lhaldäa verlassen, um sich in das Land Canaan zu begeben.
§. Z9i.
Algemeine Msfts bezeichnet die Wonpläße der Söhne Iaketansso,daß sie gelegen von'^abhandlung ja, wenn man geht nach Sephar, einem Berge gegen Morgen §). Aus Ermanf lderselben. jung gehöriger Kentnis der Lage dieser Gegenden sind die Schriftsteller in seltsame Jrlü- Iwer geraten. Einige nemen an, Mesa sey der Berg Mastus oder Ararar in ArMt-nien, da es doch vielmehr eine Stadt gewesen zu seyn scheint, und suchen den gemeldetenBerg hinter Medien nach Indien zu. Hieronymus, der dem Josephs folgt, wil bebdes Mesa und Sephar nach Ostindien verseht haben. Kurz, die Alten haben durch/gängig alle die morgenländischen Theile Astens, jenseit Medien, mit diesen Söhnen Iak^rans bevölkert; welches so ungereimt ist, daß sich Bochart wol mit Recht wundern kö"'nen, wie so viele der neuern sich von jenen verfüren lassen ^). Und doch haben einige es nochschlimmer gemacht, und America unmittelbar durch den Iakeran bevölkert/von welchesdes Ariä Monrani Einbildung nach, die Landschaft Iukaran ihren Namen bekommen 1und eben der Schriftsteller halt den Berg Sephar vor die Arides, ein Gebirge in Peru.
§. Z92.
Fortsetzung Aller Warscheinlichkeit nach sind die Plätze, von welchen die Rede ist, in Arabien zliderselben. suchen ; doch können wir Bocharrs ') Meinung nicht beitreten, daß Mesa Muza D,welches man vor Mokha, einen bekamen Hafen in dem ardisthen Meerbusen, hält, u»0Sephar die Stadt Sapphar^), so wenig als wir den arabischen Uebersetzern glauben,daß Mecca und Medinah darunter zu verstehen seyn. Wir möchten lieber aus diese"beiden Mutmaßungen die dritte herausbringen, und annemen, Mesa und Sephar seyMecca und Sapphar, oder vielmehr, wenn die mosaische Beschreibung damit überein-stimmen wolre, Dhafar, ein Hafen in der Mitte derjenigen Küste von Arabien, an welchedas indische Meer spült, welches die ganze jenseit des Landes Lhus liegende Gegend i"sich fassen würde, die nach dem Geständnis der Araber von der Nachkommenschaft Mrabs, des Sohns Rahran oder Iakeran, bewont seyn sol h. Wir finden zwar den Zarab Iunter den vom Most gedachten Söhnen des Iakeran nicht; es ist aber keine so schwere 'Sache, ihm einen Platz unter ihnen zu verschaffen, wenn man das H in Ierab, dem Na-men des gten Sohns, in ein B verwandelt.
§- Z 9 Z. !
Genauere un« Von den Wonungen des Almodad und Saleph, der zwey ersten Söhne Iake- !tersuchung. tans, treffen wir keine richtige Spuren an ' doch wird der Name des dritten, ^»azarnia-
verh,
/) Siehe (IN 8-incIi. p. 268. x) I Mos. 10, z->. L) I, ,5, ,li.
c.zo. «) S. r.,b. c-« ,n'u8 L-b. SioaN.a*
vrb. orient. I. S. bit)!. orienr. srr. 8sbs.