Z82 m Hauptst. Geschichte Egyptens bis zu den Zeiten Alexanders des Grossen.
Darkun, ein junger Fürst von vortreflicher Gemütsfassung, der milde und mit gros-ser Weisheit regierte. Nach ihm finden wir in den morgenländischen Geschichtbüchern dieNamen von fünf oder sechs Königen, ohne die allergeringste Nachricht von ihren Thaten,den einigen Ashyaf ausgenommen, der der Shishak in der heil. Schrift gewesen zu seynstheinet. Alsdenn kömt eine andere gewaltige Lücke in der Geschichte, und der letzte König,dessen gedacht wird, ist Laraoum al Araj. Dis ist Pharao der lahme, der, wie manuns berichtet, von Nebuchavnezzar angegriffen ward, den die morgenlandische Schrift-steller Ballaknassar nennen. Nachdem derselbe eine lange Belagerung in seiner Hauptstadtausgehalten, sey Mest von dem Eroberer eingenommen und er umgebracht worden ''j«In dem folgenden stimt die morgenländische mit der abendländischen Geschichte von EgL"pren besser überein; wie an gehörigem Orte erhellen wird.
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ten, ja mehrmals geänderten Namen der Könige des scheu Druckerey herausgegeben werden. Die vor-Altertums; ingleichen die Verschiedenheit der Aus- zügliche Neigung der Verfasser geaen die morgen-sprache und Schreibart einiger Namen bey mehrern ländische Ueberlieferungen und Geschichtschreiber so>Völkern, nach ihren verschiedenen Sprachen, die bey vermutlich nur der übertriebenen und blinden Ge-den Griechen, in Absicht morgenländischer Namen, Mgschähung derselben entgegen gesetzt seyn: sonststhrweit gegangen, verursacht viel Verwirrung der IMe sie notwendig eingeschränkt werden. D>tältesten Geschichte, ja eine grosse Schwierigkeit und blosse Seltenheit unerhörter Geschichte kan dieselbenin manchen Fällen gänzliche Unmöglichkeit, die Ue- warscheinlicher machen, als sie an sich sind, und beyberlieferungen mehrerer Völker zu vergleichen und genauer Prüfung bleiben können. Die Vertäu-sämtlich zu nutzen. Zn Iac- Lrredr. Reimmans schung des griechischen und römischen Geschmacksääea lyticw. sntigu. litt. lpecislioris llue seMptia- mit dem morgenländischen würde wol unstreitigcae ist p. ,66-176 ein gros Verzeichnis arabischer wehr Verlust als Gewin mit sich füren. Was dieseGeschichtschreiber von Egkpten ertheilet worden, so morgenländischen Nachrichten von Egypcen insbe-doch nicht in allem zuverläßiq ist. Das Ansehen, sondere betrist: so ist nickt nur die ungleich grössereworin die unter dem Käiser Selim ins türkische Entfernung aller arabischen Geschichtschreiber vo»übersetzte egyptische Geschichte oder Tarikh Mesr, diesen Altertümern unleugbar; sonder» auch unbe-des berümren Iousuf den Tagri Bardi, nvch ge- greiflich, wie dieselben bessere Quellen, Urkunden undgenwartig bey den Türken stehet, erhellet daraus, ursprüngliche Nachrichten von Egyplen selten ge-rast die Übersetzung des Auszugs mit der Fortse- habt haben, als die Griechen, deren beständige Uu-tzung des Gchamseddin Ahmed Len Soliman terhandlung mit diesem Volk und langer Besitz ihresBei» Ramal eins der ersten Bücher gewesen, so zu Landes, der arabischen Bekantschast mit demselbenLEstMinc-pel in der daselbst angelegten türki- weit vorgehet.