Band 
Erster Theil.
Seite
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z88 Zusätze aus Pococks Beschreibung von Egypten.

nemlich den pineprimischenund diolkischen zertheilet habe. Ausser dem sind noch verschie-dene Quercanäle, vermittelst welcher man gerades Weges aus einem Arm in den andernschiffet: z. E. der rhermuthische des prolemäus ist vermutlich aus dem canopischen nachdem ftbennicischen und busirischen bis zum pharnischen gegangen. Den sabuni-sehen Canal halte ich für den Strom, der, nach des pcolemäus Zeugnis, aus dem bu-basiisihen oder pelusischen, bey der Stadt Athribin, welches vieleicht Sakir seyn mag,in den parhmerischen geflossen ist, in welcher Gegend auch der achndlsche seinen Aus-gang gehabt hat.

Den bubaftisthen Strom habe ich gegen Mitternacht bis nach Manjura hingezo-gen; in der Gegend ist auch der ranirische, allem Ansehen nach, hervorgekommen. Ich zwei-fle nicht, daß der bubasiisihe Strom weiter gegen Morgen zu seinen Laufgehabt habe; jetzofliest der bubasiische Canal auf eben der Stelle. Es scheint auch kein bequemers Mittelvorhanden zu seyn, indem meines vieleicht unbequem scheinen möchte, den prolemäus mit denübrigen Schriftstellern zu vergleichen, als daß man anneme, dieser Strom habe das Wasserdes andern, der von Mittage kömt, eingenommen, und sey hart bey pelusium vorbey.geflos-sen. Die Ströme, die sich durch den pelustschen, canopischen und bolbirischen AusfluSins Meer ergossen, fürten insgesamt besondere Namen, und hiessen der bubastische. Agatha-dämon und Talis; bisweilen hat indessen der Strom von dem AusfluS den Namen em-pfangen. Hieraus ist vieleicht die Ungewisheit der Namen des bucolischen und raniri-schen entstanden, unter welchen jener anfänglich vieleicht den Strom, dieser aber den Aus-flus angedeutet haben mag.

Drey Delta. prolemäus fürt drey Delta an. Das erste, und zwar das grosse, ist in den beiden

äussersten Armen des Stroms gegen Morgen und gegen Abend eingeschlossen; das zweite, mitdem Zunamen das kleine,ist zwischen dem bubastlschen Arm,und zwischen dem busirttischenund pharnischen enthalten; und endlich sind die Grenzen des dritten gegen Morgen, der bu-sirische und pathmerchche Strom, auf der andern Seite aber der Canal, der aus dem bu-bastisthen Strom in den pathmetischen, bey der Stadt Arthribis vorbey, geleitet ist.Man darf sich auch an des pcolemäus Reden nicht keren, zumalen er sich selbst wieder-spricht, indem er sagt, dieser Canal hänge mit dem pineprimisthen zusammen. Und die-ses mag nun von den Strömen und Ausflüssen des Nils gnug seyn. Alles bisher ange-sürte ist in meiner Karte so richtig, als mir nur immer möglich gewesen, abgezeichnet; ichbin auch den Spuren der alten Schriftsteller sehr emsig gefolgt, damit ich die Schwierig-keiten heben möchte, die sich bey dieser höchst ungewissen Materie zu finden pflegen. Da-mit aber der Leser dieselbe desto völliger verstehen möge, so wil ich hicmit nochmals erin-nern, daß man die Schriftsteller selbst nachschlage, und die Einrichtungen meiner Kartenach diesen alten Denkmalen aufmerksam untersuche.

Eleusis. Wenn man von Alerandrien wegschiffet, so kömt man, nach Gtrabons Bericht,zuerst auf Eleusis zu, welches an dem canopischen Canal liegt. Weiter fort zeiget sichzur Rechten ein Canal, der nach Scheinen zugehet; wenn man sich nemlich gegen S»d-osien wendet: wannenhero ich vermute, daß Gchedien an dem Orte gestanden habe, wojetzo der Flecken Damanehour liegt, und daß das Circu in der Reisebeschreibung eben denFlecken anzeige, mästen jenes eben so weit von Alepandrien entfernet ist; wie Srrabonicht undeutlich Meldet, wenn man ihn mit der Reisebeschreibung zusammen hält.

Ich solle fast glauben, der canopische Arm sey ohngefär in eben der Gegend ver-stopfet