Band 
Erster Theil.
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zyo Zusätze aus Pococks Beschreibung von Egyptett.

. wenig nachgegangen bin, Tamshingezeichnet habe. Da sich ferner der bubastifthe an denenOrten ein wenig gegen Morgen wendet: so halte ich ihn für Tafne, welches durch die Gefan-genschaft Ludewigs des neunten, in dencheiligen Kriege, ziemlich berümt geworden ist. Ichhabe einige neuere mit Fleisgelesen, die damelden, daß bey Themaie, sieben Meilen vonMansoura gegen Morgen, noch einige Ueberbleibsel von einer Stadt zu sehen seyn. NachHeracleopsliS. meinem Ermessen darf man dieses als Ueberbleibsel des alten kleinen Heracleopolis, oder,wie Sicard meldet, Balbeis annemen. Sie ist die Hauptstadt der Landschaft Sechroisgewesen, und hat vor Alters Getbrus geheissen. Zufolge der Reisebeschreibung liegt dieseStadt zwey und zwanzig tausend Schritte von pekismm.

Derkönigli, Der königliche Canal erstreckte sich von phacusa, so an'. dem- bubasiischmche canal, Strom lag, bis an das rote Meer. Vermutlich hat er diesen Weg durch einen gewissenSee genommen, oder auch vieleicht durch die Hemmung seines Wassers diesen See selbstgemacht; und ist bey Heroopolis vorbey, endlich aber bey der Stadt Arsmoe, die jeho Suezheist, ausgeflossen. An der Abendseite von Suez, etwa zweihundert und fünfzig Schritteweit davon, habe ich Spuren von einem alten Strom gefunden.

Der trajani- Der trajanische Canal fieng bey Babylon, oder dem alten Cairo an; und es heis-icye cana. ^ mit ausdrücklichen Worten, daß er hart an Heroopolis wegfließe; welches aber, nach

einiger Meinung, nicht seyn können, dafern der Königscanal nicht vertrocknet gewesen. Michbeucht, diese Schwierigkeit ist leicht zu heben, wenn man sich, nach der Vorstellung meinerKarte, nur einbildet, daß der trajanische Canal in den andern oben gedachten königlichen' seinen AuSflus gehabt habe. Bey dem alten Lairo siehet man noch jetzo einen Canal, dernach Nordosten zugehet. Sicard meint, er endige sich in dem See Birk-el Hadjee; al-lein ich habe von andern gehöret, daß erzwar mit einem kleinen Bach in den See falle, aber «weiter fort fließe.

Der flus Auf der Nordostseite meiner Karte siehet man den Flus Sihor, von welchem esSihor. heist, er das gelobte Land von Egypten geschieden habe"). Das in dem biblischenGrundierte befindliche Wort heist soviel als der Regenbach Egyptenlandes, und die sie-benzig Dolmetscher übersehen es durch Rbinocorura. Auf den Seekarten findet man inder Gegend einen kleinen Bach, der den Seefarern dienlich ist, frisches Wasser einzunemen;es fielet auch nicht an bewarten Schriftstellern, die des Regendachs von Bhinocorura geden-ken. Es heist auch, daß die Flecken in Gaza") sich bis an den Regendach Egyprenlan-des erstrecket haben. Es ist demnach eine irrige Meinung, wenn einige geglaubt haben,unter dem Wort sey der Nil zu verstehen.

Der sie Sir- Den See Sirbon setze ich bey Faramidastangoni , und zwar halte ich die Jn-

seln oder Klippen, so in der Seekarte bemerket sind, vor seine alte Grenzen. Diö ist derSee, der bey den Dichtern daher so berümt ist, weil Typhon darunter liegen sol. In derLange betrug er fünfundzwanzig tausend, in der Breite aber sechstausend fünfhundertSchritte. Eine Zeitlang konte man von demselben durch einen Strom, Namens Ecregma,ins Meer kommen. Scrabo schreibt, dieser Canal sey mit Sand verschlemmet worden,und also ausgetrocknet. Ich glaube, daß das schmale Ufer, wodurch der See von dem Meergetrennet gewesen, nach der Zeit durch die lange anhaltende Gewalt des Seewassers weg-gespület ist : da man nun denselben nicht warnimt, wenn man nicht genau darauf acht giebt ;so wundere ich mich nicht, daß einige von den neuern schreiben, der Gtrbon sey längst mitSand ausgefüllet. Meine Mutmaßung wird durch zwey angedruckte Karten bestätiget,

Ics.L7,ir.

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