Fabricius. 385mit gutem Ruhm den 10 Dec. 1705, und hinterlies drey in ſeinerJugend verfertigte Schrifften, namens:
Disquiſitio medica, de Catulis Hydrophoborum, quam in almaVniuerſit. Patauina exercitii gratia conſcripſit ac edidit. Patau.1665. 4.
Mee TAN. large de medicina uniuerſali, quod cum epi-metro, ſynomilis ſuis, in itinere Neapolitano ad demulcen-das uiarum moleſtias recenſuit et euulgauit. Venet. 1666. 4.
Diſcurſus medicus de termino uitae humanae, quem in antiquiſ-ſimo Romanorum ęymnaſio inter familiares inſtituit et ad in-ſtantiam publici iuris fecit. Romae 1666. 4.
Siehe Nerckl. als der unſern Fabricium ruͤhmt, daß er ihmin ſeinem Lindenio renovato huͤlfliche Hand geleiſtet habe.I. A. Fabricii Cent. Fabr. p. 69. et centuria II, p. 101.
Fabricius(Johann) der groſſe Abt zu Koͤnigslutter undSohn Joh. Fabricit, des Predigers in der Frauen⸗Kirche, wargebohren den 11 Febr. 1644 zu Altdorf, als woſelbſt ſein Vatterdamals noch Profeſſor war. Die Schulwiſſenſchafft und erſteWeisheit erlernte er in dem Gymnaſio zu Nuͤrnberg von Friſchen,Seinsheimer, Widmann und dem Rector Helden, privatimaber von dem damaligen Studioſo, Mich. Beer. In dem Au—ditorio, wohin er aus dem Gymngſio befoͤrdert wurde, warenDilherr, Wuͤlfer, Cph. Arnold, Bornmeiſter und Unglenk dieManner, welche unſern Abt zu einem Humaniſten und kuͤnftigenRedner treflich vorbereiteten. Helmſtaͤdt war die erſte Univerſi-taͤt/ die er 1663 bezog; die Neigung des Vatters und der eigneTrieb des Sohnes brachte ihn dahin: Rachel aber, Vogler, Froͤ-ling, Conring, Saubert, F. U. Calixtus, Titius und Cellarius,bey welchem letzten er wohnte, waren ſeine Lehrer, die ihn in derEbel u8z„Philologie und Theologie gluͤcklich unterwieſen.
he er 1665 Helmſtaͤdt verlies, ſchrieb er unter dem Titel, Trigaphilologematum ſacrorum eine Diſp. die er unter Sauberten ver-theidigte, und die auch in des Sauberti palaeſtra theologico- phi-lologica befindlich iſt. Nun gieng der Weg uͤber Magdeburg,Dodd 3 Witten-