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Wittenberg, Leipzig und Jena, an welchen Orten er ſich die be-ruͤhmteſten Maͤnner zu Goͤnnern und Freunden machte, und ſo—dann nach Altdorf zog. Hier hoͤrte er nicht nur Duͤrren, ſeinenNane und Tiſch⸗Wirth/ ſondern auch nebſt dem ſanftmuͤthigen
deinhart den ſcharfen Weinmann: in der Philologie aber lies erſich noch von Molitor und Wagenſeilen bnerechef Auch in Alt-dorf legte er ein oͤffentliches Zeugniß ſeiner Geſchicklichkeit ab,durch eine ber r und mit Duͤrren 180) auf den Kathe-der gebrachte Diſp. de zuctoritate. Wie er gleich anfaͤnglich daer nach Altdorf kam, eine Reife nach Oeſterreich und Ungarn vor-
enommen, ſo trachtete er denn nun nach geendigtem academiſchen
auf eine weitere Reiſe anzutreten. Er gieng alſo 170 durchBayern, Schwaben, Elſaß; die Pfalz, am Rhein nach Hol-land, durch Friesland und Bremen nach Hamburg, Luͤbeck,Roſtock, Ober⸗ und Niederſachſen, zuruͤck nach Franken, undabermal durch Schwaben nach Italien. Hier hatte er die ſchoͤneGelegenheit, eben in der ſogenannten Heil. Woche die 2 iaͤhrigePaͤbſtliche Jubel-Feyer mit anzuſehen. Nachdem er auch inNeapel geweſen, gieng er nach Venedig, blieb eine geraume Zeitdaſelbſt, iſt der Evangeliſchen Kaufleute Prediger geweſen, undmachte ſich mit dem beruͤhmten Magliabechi zu Florenz und dem
roſſen Ferrari in Padua eine vortheilhaffte Bekanmſchaft; uͤber-baubt aber ſahe er alles, was in Italien merkwuͤrdig iſt. AusVenedig wurde er endlich 1677 nach Altdorf an des verſtorbenenDuͤrrens Stelle als Profeſſor Theol. beruffen; er gieng alſo inſein Vatterland zuruͤck und trat ſein Amt den Merz 1678 mit ei-ner Rede de utilitate, quam Iheologiae Studioſus ex itinere ca-
ere poſſit Italico au uber welche Rede er mit ſeinem Collegen,8. W. Mollern, Verdruͤslichkeiten kriegte, als der ihm einProgr. de praeparatione abiturientium in Italiam 1679 entgegenſetzte, worauf aber auch die aus einem Misverſtaͤndniſſe entſtan-dene Streitigkeit beygelegt und die Welt davon oͤffentlich benach-richtiget worden iſt, durch die Schrifft unſers Fabrici, mit demTitel: Manus laedens eademque ſanans. Seine Begierde zu rei-ſen ruhte inzwiſchen noch nicht, ſondern er that 1682 mit Erlaub-ni ſeiner Obern eine Reiſe nach Frankreich: wie nuͤtzlich er ſelbigeange-
Fabricius.