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Nach abgelelinter Zumuthung , zu er-zählen oder zu beweisen , was irgend desWillens Daseyn betreffen konnte, was seinreiner , oder unreiner Trieb begehre, wasihn zu reizen, oder zu nöthigen sich eig-nen möge: — entsteht nun die Frage, wiees zu veranstalten sey, dafs geurtheilt werdeüber die Beschaffenheit der Willen?Bey gehöriger Nachforschung werden sichzwey Hauptsätze ergeben ; der eine: Er-geht ein Urtheil über ein Wollen,so trifft es dasselbe nie als ein ein-zelnes Wollen, sondern immer aläGlied eines Verhältnisses. Der zwey-te> das IJrtlieil hat ursprünglich garkeine logische Quantität; sonderndie 'Sphäre seiner Geltung -kommtihm von der Allgemeinheit der Be-griffe, durch welche die Glieder des.Verhältnisses gedacht werden. Bey-de Sätze sollten eigentlich von einer allge-meinen Ästhetik dargeboten werden, in de-ren Gebiet die Untersuchungen gehören,welche hier folgen.