besonder!! Gatlungen inne zu werden; alsodie Landschaft in der Landschaft zu sehen;des Concerts aber im Concerte froh zu wer-den ; eben so der Verhältnisse und Tinteni» der Malerey, endlich der Verflechtungvon Situationen, Empfindungen, Characle-ven, in der Poesie.
Um überhaupt ein Gesclimacksurthcilrein zu haben , achte man auf das Verän-derliche der Zustände , in welche es dasGemüth versetzt. Dies Veränderliche son-dere man ab; es kann dem Geschmack nichtwesentlich seyn. Aber die Auffassung desGegenstandes mufs bleiben in ihrer Schärfe,damit geurtlieilt werden könne. Weder dieersten , noch die letzten Empfindungen,welche ein Kunstwerk erregt, sind die reinästhetischen; jene nicht, weil der Gegen-stand noch nicht vollkommen gefafst ist, weildie Masse noch drückt; diese nicht , weil dieAufmerksamkeit ermüdet ist und schwändet.
Die Frage aber: wann denn das reineGeschmacksurtheil hervortrete? ob es über-