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all ein solches gehe, und geben könne? obdasselbe etwas anders als blofse Idee sey,welcher sich die wirklichen Gemiithszuständemehr oder minder annähern? —- sammt dergegenüberslehenden Frage: ob es ein rei-nes Kunstwerk — das nicht zugleich rühre,
reize, unterhalte,-geben könne? geben
solle ? — Diese Fragen liegen aufser unsrerSphäre; da es der practischen Philosophienicht darauf ankommt, den Geschmack psy-chologisch , wohl gar transscendental, zubetrachten und zu erklären, sondern viel-mehr ihm selbst bestimmte Acte abzuge-winnen, seiner Betrachtung Willen undWillensverhältnisse zu unterwerfen. Undmöge es recht- lebhaft gefühlt werden, wielehr störend und hemmend auf die Thä-tgkeit des Geschmacks, eine unzeitige Spe-cilation über den Geschmack wirken müfs-te Wie so gänzlich gleichgültig für seinUrtheil selbst, jeder Aufschlufs seyn müfste,der gleichsam den Mechanismus des Ur-theilens enthüllte! j