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Wie vieles wir auch hier im psychologischenDunkel, ohne alle Andeutung, liegen lassen— zwey Gegensätze sind gewonnen, woransich die Bestimmung der Bedingungen, unterwelchen alle Gegenstände des Geschmacks-urtheils stehen müssen, gleichsam stemmenkann. Das Vorgestellte im Geschmacksur-theil mufs vollendet, ungehemmt, vorgestelltwerden, dadurch unterscheidet es sich vondem, gegen die Hemmung aufstrebendenBegehrten. Das Vorgestellte im Gesclimacks-urtheil mufs aber auch abgetrennt von die*sem Urtheil, d. h. ohne Beyfall oder Mis-fallen, lediglich als Gegenstand der'Erkennt-nis, rein theoretisch vorgestellt werden kön-n>n; als dasjenige, worauf eben das hin-zutjetende Urtheil sich richte: dadurch istes geschieden von dem Angenehmen undUnangenehmen, das nur im Gefühl selbstergriffen werden kann- Jetzt entsteht dieFrage: wie es denkbar sey, dafs sich dasVorgestellte, dem der Beyfall oder das Mis-fallen doch zuVommt, — auch ohne solches,