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als ein Gleichgültiges, solle betreffen lassen?Es ist klar, dafs ihm, dem Gleichgültigen,etwas fehlen müfste zu ihm selber, dem Ge-fallenden oder Misfälligen! Halte man füreinen Augenblick diesen Widerspruch fest;und denke sich eine Ergänzung, welche zuihm , dem Gleichgültigen , hinzukommend,aus ihm machte es selbst, das Gefallendeoder Misfallende. So würde das Vorgestell-te im Geschmacksurtlieil aus dem Gleich-gültigen und der Ergänzung zusammenge-setzt seyn. Da wäre die Ergänzung, alsTlieil des zusammengesetzten Vorgestell-ten, selbst ein Vorgestelltes. Und so müfsteauf sie angewendet werden, was zuvor fest-gesetzt war: nämlich, dafs das Vorgestelltedes Geschmacksurtheils sich auch rein theo-retisch, als ein Gleichgültiges solle auffas-sen lassen. Daraus geht hervor, dafs jederTheil dessen, was, als zusammengesetzt,gefällt oder misfällt, für sich und einzelngenommen gleichgültig, — mit einem Wort,dafs die Materie gleichgültig, die Form