II.
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Wiefern kann der practischen PhilosophieAllgemeinheit zukommen?
Es liege dem Geschmack ein Verhältnifsvor: wird er seinen Beyfall oder sein Mis-fallen durch einen Satz anssprechen, der un-ter die logischen Formeln : Alle A sind B,— kein A ist B, gebracht werden könnte?
Angenommen, es sey so : alsdann wäredie Allgemeinheit practischer Maximen,Grundsälze, Principien, ohne weitere Erklä-rung offenbar; denn sie wäre in und mitden Beurtheilungen der Willeps-Verhältnisseunmittelbar gegeben. Unerklärbar jedochbliebe es, dufs man versuchen konnte, derSumme dieser Maximen , Grundsätze, undPrincipien eine Anordnung aufzudringen, ver-möge deren sie logisch über und unter ein-ander treten, und aus einander abgeleitet»zu werden dulden müfslen: da jedes Ge-schmacksurtheil für sich selbst sieht, un-mittelbar gewifs und absolut — oder garnicht vorhanden ist 5 anderwärts her aber