Determinationen des Begriffs ein Ziel findenkann. Dem Geschmack hingegen liegt nichtmehr noch weniger vor, als die Elementedes Verhältnisses; und wenn diese ElementeBegriffe sind, so dürfen sie, zum Behuf desUrtheils nur durch ihren Inhalt gedachtwerden, welcher durch seine eigen LhümlichenMerkmale scharf und deutlich sich wird vor-stellen lassen. Das Urtheil aber wird ebendeshalb nichts von Allgemeinheit wissen, son-dern ganz als ein einzelnes erscheinen.
Wer nun in der theoretischen Philoso-phie dem Empirismus und den Inductionenzugetlian ist: dem liegt es nahe, hier aufdie Meinung zu gerathen, auch die practi-schen Maximen möchten wohl ein Werk derInduction seyn, welche, — wie in Angele-genheiten der Klugheit, von Erfolgen, — so,im Sittlichen , von Beurtheilungen der imLeben vorkommenden Fälle , abstrahirendund das Gemeinschaftliche sammelnd, auf-stiege zu immer hohem und umfassendemLehrsätzen. Die Sittenlehre möchte denn