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den, wenn der Mensch sich zu dem Bekennt-nifs gedrungen iiihlt, dafs auch die sorgsam-ste Erforschung des rechten Weges ihm nurFehler auf allen Seiten zeige, dafs er sichentscheide ohne sich zu beruhigen, dafs sei-ne Wahl ihm selbst misfalle, weil auch dasBeste noch nicht gut ist: dann soll wenig-stens die allgemeine Achtung, die den Ideengebührt, gerettet werden; es soll kein Un-wille sich regen w’ider die Strenge des sitt-lichen Urtheils, welcher nur der Unvorsich-tigkeit gelten könnte , die so verwickelteVerhältnisse hat entstehen lassen ; es sollendlich keine Theorie sich herausnehmen,die Knoten zerhauen, das Gefühl des Feh-lers beschwichtigen zu wollen mit der Ver-sicherung: alle Collision sey nur Einbildung,die Pflicht sey nur Eine, und das am min-desten Schlechte sey selbst das Reine, Rich-tige, und Gute. Dadurch wird dem einzel-nen Fall nicht geholfen; die Gesinnung aberverliert an Lauterkeit, der Tact an Sicher-heit und Schärfe. Hingegen der Schmerz,den die Anerkennung der nicht vermiedenen