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Unrichtigkeit hervorbringt, kann wohlthäfigwirken zur Spannung der 1 Aufmerksamkeit,deren es zu einem möglichst felilerfreyenLeben fortdauernd bedarf.
Es wird die practische Philosophie nichtbeschämen , an diesem Orte das Bekennt-nifs abzulegen, dafs sie nicht in dem Sinnauf Allgemeinheit Anspruch machen könne,als ob sie für alle Fälle, die sich im Lebenereignen mögen , eine vollständige Auskunftauszusprechen im Stande wäre. Sie mufsallerdings einen jeden an sein Herz — nichtetwa nur zuweilen, sondern auf immer, ver-weisen; an jenes Zartgefühl nämlich, welchemdie Schätzung der Annäherung des Wirklichenan die Ideen ist zugeschrieben worden. Nichtals ob in den einzelnen Fällen Elemente vonsittlicher Bedeutung Vorkommen könnten, de-ren Vorbild nicht in den Ideen enthalten wäre.Sondern weil die Ausmittelung des Facti-schen, die bestimmte Nachweisung dessen,was den Ideen in dem YViiklichen entspricht,Schwierigkeiten findet, die sich durch Be-