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Allgemeine practische Philosophie / von Johann Friedrich Herbart
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durch den physichen Schmerz, den sie her-beyziehn, und durch die vielfache Verhinde-rung , die sie in den Weg legen, uns zumahnen an das, was Recht werden odergeworden seyn mufs, wenn eine dauern-de Einstimmung der Willen sicher bestehnsoll.

Könnte jemand' sich überwinden , denStreit, der über seine Hand, über seinenRufs wäre erhoben worden, dadurch zu ver-meiden , dafs er diese Hand oder diesenFufs einer fremden Willkühr Preis gäbe: sowürde er, um das Wenigste zu sagen, fort-dauernd gegen einen innern Feind zu kämp-fen haben; gegen das Naturbedürfnifs näm-lich , das die eignen Glieder zum eignenGebrauch unaufhörlich zurückforderte, undunablässig antriebe, die seltsame Überein-kunft zu brechen , und den Streit zu er-neuern.

Wo immer die Willkühr nach einem Na-turgesetze sich sträubt, auf ihrer Seite denStreit zu meiden, der von der andern leich-