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Allgemeine practische Philosophie / von Johann Friedrich Herbart
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Wo immer sich eine Menge von Stre-bungen wollender Wesen so beysanunenfindet, dafs sie der in Einen Anblick ver-einten Auffassung nicht entgehn können: daist einer vergleichenden Kritik nach blofsenGröfsenbegriffen ihr Stoff gegeben. Dieschwächeren misfallen neben den starkem.T2s misfällt endlich der geringere Total'effectneben dem gröfseren möglichen. Diese Be--trachtungsarten sind aus dem zweyten Ca-pitel bekannt. Es fragt sich nur, welcheAnwendungen davon hier zu machen sind,wo nicht, wie dort, von einem einzigenVernunftwesen, sondern von Mehrern gere-det wird.

Offenbaren sich, zuvörderst, gewisse festeNaturgränzen, in welchen die Strebungeneines Wesens eingeschlossen sind: so liegtdarin die Aufforderung, ein solches W T esenblofs für sich zu betrachten, als das wases nun einmal ist; es wird also dem Ver-hältnifs entzogen, und die' Beurtheilungschweigt. Erscheint hingegen die Begrän-