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andern: so ist die Tugend zwiefach wandel-bar, denn jedes Element kann das andereverlassen. Nicht zu gedenken der Vielfach-heit in der Einsicht, und in dem Wollen;wodurch wiederum die Wandelbärkeit sichVervielfältigt.
Wie wäre es, wenn man sich hier hülfedurch ein Postulat? Durch das Postulat Ei-nes Princi s, in welchem die Tugend ihreRealität habe? Eines Princips, welches Ein-sicht und Wille zugleich sey? worin alsobeyde, nothwendig verbunden, dem Beyfallseinen beharrlichen Gegenstand darstellten? —Man verlöre wenig an demjenigen Beyfall,welcher der natürlichen Stärke und dem na-türlichen Wohlwollen gebührt; diese Dinge,wenn sie sich etwa irgendwo fänden, möch-ten immerhin in die Mitte fallen zwischender Tugend und dem Gleichgültigen: das•Wohlwollen aus Einsicht und in der Ein-sicht wäre das wahre tugendhafte Wohl-wollen ; und nicht anders wäre die wahretugendhafte Stärke nur die aus jenem Einen